Sonntag, 14. September 2014

Ich wär so gerne Millionär...

Jeder hat ja so einen Kindheitstraum.
Meiner war seit dem ich denken kann,
mit einem Boot aufs weite Meer zu fahren.
Jeden Abend beim Einschlafen habe ich mir vorgestellt,
mein Bett wäre ein Boot oder Schiff und
ich würde am nächsten Morgen in irgendeinem
Hafen auf der Welt aufwachen.
Ich habe immer davon geträumt vom Wasser aus die Welt zu entdecken.


Ich weiß gar nicht wie ich darauf gekommen bin.
Somal ich im Osten Berlins groß geworden bin und unsere Reiseaktivitäten 
bekannter Maßen sehr begrenzt waren.


Glücklicherweise fand diese diktatorische Ära meines Lebes im 
Jugendalter ein jähes Ende und Reisen stand neben der Ausbildung
und der Familiengründung,  natürlich ganz oben auf meiner Liste.
Nur die Sache mit dem Schiff, die so lange mein Traum war,
geriet in Vergessenheit. 
Irgendwann lernte ich eine gute Freundin kennen,
die immerzu Kreuzfahrten machte
und - tara - da war sie wieder, meine Sehnsucht nach dem Meer.


 Jetzt kam der schrierige Teil.
Ich musste meinen Mann belabern eine Kreuzfahrt mit mir zu machen,
aber steter Tropfen höhlt den Stein. 
Als ich ihn endlich davon überzeugt hatte,
dass es fast keinen günstigeren Urlaub mit Kindern gibt,
als eine Kreuzfahrt (Kinder fahren umsonst und es gibt rund um
die Uhr zu essen - ihr wisst vielleicht was ich meine ;-),
 die Kleinen haben ja eigentlich immer Hunger) konnte es los gehen.


Seitdem haben wir schon die eine oder andere Kreuzfahrt gemacht.
Leider ist die Anreise nach Genua von Berlin aus immer etwas umständlich.
Wenn ich im Süden oder gar in Österreich oder der Schweiz wohnen würde,
würde man mich wahrscheinlich nicht mehr vom Schiff runter bekommen.


Es ist genau so wie ich es mir als Kind immer erträumt habe.
Unbeschreiblich schön. 
Abends in dem einen Land einschlafen und morgens im Nächsten aufwachen.
Von allem Luxus und dem schönen Essen mal ganz abgesehn.

Und genau da komme ich dann manchmal ins Grübeln.
Als wir zu Beispiel in Casablanca ausgestiegen
und auf eigene Faust mit dem Kinderwagen in die Stadt
gelaufen sind. Alles dreckig und verfallen und auf dem "Markt",
eine ganz andere Welt. Die Menschen arm und einfach der absolute
Kontrast zu all dem Luxus auf dem Schiff.

Als wir wieder an Bord gegangen sind,
die Kinderwagenräder voller Matsch auf dem schönen roten Teppich,
überkam mich ein beschämendes Gefühl. Es fühlte sich nicht so gut an.
So viel Luxus und diese Armut so nah beieinander... 
Dieses Gefühl kann ich schlecht in Worte fassen. Dankbarkeit, 
aber auch das Wissen das es irgendwie nicht "gerecht" ist.

Zeitsprung.
Sommerurlaub 2014, Frankreich, Saint Tropez.


Eines abends hatten wir noch Lust irgendwo hin zu fahren. Mein Mann schlug Saint Tropez vor, weil es der am schnellsten zu erreichende Ort war. Ja gut. Mit Saint Tropez verbinde ich Louis de Funes, von dem ich als Kind ein großer Fan war. Ansonsten hatte ich mir keine großartigen Gedanken über den Ort gemacht. Einen ausführlichen Bericht darüber habe ich kurz nach unserem Urlaub im Fernsehen gesehn. Da schloß sich dann auch der Kreis in meinem Kopf.


Schon auf dem Weg dahin sahen wir nur teure Autos. 
Und die ganze Stadt wimmelte nur so von aufgetakelten Menschen.
Die Preise in den Geschäften - unglaublich. 1000 € für ein Paar Schuhe
war da gar nix. Der Hammer kam aber im Hafen.
Eine Jacht neben der anderen.
Und wenn ich  schreibe Jacht, dann meine ich Jacht. Schiffe!


Am Heck der Jachten saßen Leute und dinnierten DORT zu abend, um sich von den Touris dabei fotografieren zu lassen, die in 5m Entfernung daran vorbei liefen.
Wie die Affen im Zoo. Es war ganz komisch. Einerseits war ich abgestoßen von dieser Dekadenz und andrerseits war ich fasziniert von den Booten.
Wann sieht man sowas schon mal aus der Nähe?


Und in meinem Kopf wurde die Frage laut, was diese Leute dazu bewegt, 
sich dort so zur Schau zu stellen. Wie ich später in dem Fernsehbericht erfuhr, kostet ein Liegeplatz an der Promenade 10 000 € in der Woche. Und um dort in der ersten Reihe stehen zu können, bezahlen die Jachtbesitzer noch mal 20 000 € Schmiergeld pro Abend. Ist das nicht pervers?


20 000 € um dort einen Abend seinen unglaublichen Reichtum 
zu demonstieren und woanders verhungern Menschen...
da läuft doch irgendwas nicht richtig.

Ich bin überhaupt kein neidischer Mensch und gönne Jedem Alles.
Gegen ein gewisses Maß an Luxus habe ich auch überhaupt nichts einzuwenden.
Aber wo ist die Grenze? Und ab wann wird Luxus unmoralisch?
Im Hafen von Saint Tropez war für mich die Grenze jedenfalls überschritten.
Ich will hier gar nicht den moralischen Zeigefinger heben.
Das steht mir auch gar nicht zu.

Ich weiß nur das mein Herz mir sagt das es nicht richtig ist.
Dieser grenzenlose Reichtum in dem einige Wenige leben und die bittere Armut,
die vielen Menschen die gar nichts haben. Nicht mal was zu essen.

Meine Liebe zum Meer und Schiffen ist die eine Sache.
Mein Gerechtigkeitssinn eine andere.

Eine Erkenntnis habe ich an diesem Abend gewonnen.
Ich brauche keine Jacht um glücklich zu sein.
Mich macht meine Familie glücklich und mein ganz normales Leben.

Wär ich also wirklich gerne Millionär?
Na ja, ich hätte sicher nichts dagegen.
Viel wichtiger ist mir allerdings, das wir alle gesund und zusammen sind.
Denn das ist etwas, das man mit allem Geld der Welt nicht kaufen könnte.

Von den Fragen und Erkenntnissen dieses Abends mal ganz abgesehen,
ist Saint Tropez ganz sicher eine Reise Wert,
weil der Ort wirklich wunderschön ist.
Und Louis de Funes begegnet dir dort an jeder Ecke ;-)
Genau wie Brigitte Bardot.


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen  


Kommentare:

  1. Ach weißt du, ich glaube, solche Leute wie diese Jachtbesitzer sind eigentlich trotz ihres Reichtums ganz arm. Wahrscheinlich beziehen sie ihre einzige Zufriedenheit doch daraus, dass sie sich derart präsentieren und von vielen beneidet werden. Wohlgemerkt von denen, die meinen, Geld macht glücklich.
    Wenn ich ein zufriedenes Leben führe, hab ich solche Angebereien doch gar nicht nötig. Würden sie das unsinnig verprasste Geld aber z. B. spenden, würde das ja niemand mitkriegen. Also sitzen sie lieber auf ihren dicken Jachten auf dem Präsentierteller.

    Liebe Grüße in meine Liebkingsstadt ❤️

    Gloria

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  2. Liebe Doreen,
    was versteht man denn unter Reichtum? Für mich ist Reichtum meine Familie, unsere Gesundheit....also ich bin ganz deiner Meinung wie du siehst! Ich denke mir, jemand der seinen Reichtum zur Schau stellen muss, oder gar nur Marken-Artikel gut genug findet, der tut mir schon leid!!!! Ich denke die haben das wesentliche im Leben noch gar nicht gefunden!!!! Traurig!
    Eine gute Post hast du uns da gemacht und bringt sicher viele zum Nachdenken! ....und das finde ich sehr gut in der heutigen Zeit!
    Sei herzlich umarmt
    Yvonne

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  3. Danke für diesen Post....
    Herzlichst
    yase

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  4. Ich glaube schon auch dass es darauf ankommt, WO man in WELCHE Familie geboren wird. Die Leute sind ja nicht von "Normalverdienern" zu solchen Geldmenschen geworden. Das Umfeld prägt auch noch und wenn man bedenkt wie ein Tag solcher Menschen vielleicht aussieht .. naja, das bleibt unser aller Phantasie überlassen.
    Glück ist dort, wo man es findet.
    Und ich finde es schön wenn du diese Erkenntnis für dich fandest und - dich damit gut fühlst.
    Andere Menschen, andere Sorgen. Bestimmt haben die auch die ihren - für uns nicht nachvollziehbaren. Tauschen? Würd ich keines falls wollen.
    Schöne Gedanken
    liebe Grüße
    Sophie

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  5. Ja Doreen,
    Ich habe gerade mein letztes Buch zu Ende gelesen. Auch da sind die Kluften enorm. Nur wie die Menschen zu Millionären geworden sind...und sind all die Reichen an diesen teuren Liegeplätzen legal an das viele Geld gekommen...? Ich werde auch immer nachdenklich wenn ich sowas gelesen habe.
    Und nein, Millionär möchte ich nicht sein. Vielleicht etwas mehr als jetzt haben, aber alles was zu viel ist, macht keine guten Gedanken. Nicht bei jedem, aber bei sehr vielen.

    Ich höre jetzt auf, sonst sprengt es noch den Rahmen,
    Liebe Grüße
    Andrea

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  6. Hallo meine "BerlinerLiebe",...schön hast du das beschrieben. Diese Menschen ticken anders. Mentale armselige Seelen sind das! Die haben nur ihr Geld. Freunde sind gekauft.
    Aber es lohnt sich nicht - uns über diese Menschen den Kopf zu zerbrechen. Sie leben in einer anderen Welt. Sie verstehen uns nicht - und wir sie nicht!
    Gefühlsmenschen wie wir, versuchen ständig für Gerechtigkeit und Harmonie zu sorgen....und es fällt uns schwer die Augen zu verschließen.
    Es tut weh - die Gegensätze von Armut und Reichtum zu sehen. Wir können nur einen kleinen Beitrag gegen diese Umstände leisten. Aber, es lohnt sich - drauf aufmerksam zu machen - zu unterstützen - und zu spenden.
    Ich schicke dir liebe Grüße und denk dran - wir machen es besser!!!!!
    Lieb gedrückt
    Betty

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  7. ein sehr guter Post- der einen zum Nachdenken anregt

    Ich habe so Höhenangst- ich ginge nie auf ein Kreuzfahrtschigff- die sind zu hoch:-)
    GLG
    Elma

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  8. Liebe Doreen,
    weißt Du, die Menschen, die ihre Häuser, Autos, Jachten ect. so zur Schau stellen, sind in Wirklichkeit sooo arm. Denn es fehlt ihnen an Selbstbeswusstein, an inneren Werten. Sie definieren sich nur über ihre Güter, und das ist sowas von arm. Wir haben einen Nachbarn, der drei Autos fährt, Luxusklassen wohlgemerkt, der macht sich über meine kleine Knutschkugel regelmäßig lustig. Aber wenn ich ihm sage, der Mensch zählt und nicht das Auto, da wird er ganz ruhig...ob er es versteht, ich weiß es nicht, denn irgendwann kommt wieder eine dumme Bemerkung.
    St. Tropez ist ein wunderbarer Ort, aber ich hätte ihn gerne zu Zeiten von BB kennengelernt, ich denke, da war es noch ursprünglicher und nicht so affektiert wie heute.
    Aber auf eine Kreuzfahrt hätte ich auch mal Lust...muss mal mit meinem GG reden...
    Ganz liebe Grüße
    Nicole

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  9. Hallo Doreen,
    und zack, bin ich heut zum 2. Mal bei dir zu Besuch. :D
    Ich sags dir, mich wirste so schnell nicht mehr los... ;)))
    Danke auch für deine Stippvisite bei mir. Auf weitere Besuche würden mich freuen - vor allem wo wir anscheinend, wie du sagst "die Zeit der tiefgründigen Posts" gemeinsam haben.

    Dein Post hat mich gerührt, denn deine Worte sind so wahr. Man braucht keine Million, um glücklich zu sein.
    Wer soviel Luxus braucht, um damit zu protzen, muss an sehr starken Defiziten leiden.
    Aber auf der anderen Seite gibt es auch wohlhabende Menschen, die manch kariktative Organisation unterstützen.

    Ich finde es jedenfalls großartig, dass du deinen langersehnten Traum, von einer Schiffsreise, in die Tat umgesetzt hast.
    Ich hoffe, du hast es in vollen Zügen genießen können (trotz des krassen Kontrast in Casablanca).
    Herzliche Grüße, Frau Vabelhaft

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  10. Liebe Doreen, ich habe die gleichen Gedanken wie Du. Auch wenn ich noch nie auf einem Kreuzfahrtschiff war, begegnet man diesen Kluften zwischen sehr arm und sehr reich mittlerweile überall. Ich glaube aber auch daran, dass unter diesen reichen Menschen viele sind, die wirklich gutes tun mit ihrem Geld. Ich drück Dich!
    glg Susanne

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  11. Liebe Doreen,
    Kreuzfahren sind super. Ich habe mal eine Karibikkreuzfahrt
    gemacht. Drei Wochen auf 14 verschiedenen Inseln. Das war
    wirklich ein Traum! Nur mit Kindern haben wir es noch nicht
    gemacht, aber Du hast recht, die haben ja immer Hunger und
    Durst (ich aber auch :-)). Aber wenn ich das hörte von dem
    Schmiergeld und so, das ist schön echt übel oder? Krieg bei
    solchen Sachen echt einen Hals! Sicher sind nicht alle
    Millionäre so, aber so was brauchts doch wirklich gar nicht,
    was könnte man mir so viel Geld Gutes tun! Ich könnt mich
    da jetzt todschreiben, echt - grrr. Und in Wirklichkeit sind es
    sich arme Würstchen oder? Da bin ich doch lieber nicht so
    reich und glücklich, gell!
    Liebe Grüße und Danke für den schönen Post, Christiane

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  12. Moin Doreen,
    ich bin eigentlich die stille Leserin bei dir. Aber das Thema hat mich auch sehr gepackt, du hast es einfach auf den Punkt gebracht. Danke das du mich hast teilhaben lassen. Auch ich bin immer wieder entsetzt, wie sich auch Menschen aus meinem Umfeld zur schau stellen und auch noch Bewunderung abfordern. Gruselig wirklich.
    Und ja ich bin Millionärin (nicht im üblichen Sinne), ich habe die für mich teuerste und beste Familie der Welt. Dankbarkeit für jeden Tag, den ich mit ihnen erleben darf, erfüllt mein Herz.
    LG Betty

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  13. Hallo Doreen!
    Weisst du was ich vor ein paar Jahren an diesem besagten Jachthafen gemacht habe?
    Ich habe zwischen all dem Protz und Trallala mit Mann und Kind im Auto geschlafen. Nur eine Nacht, als wir auf der Heimfahrt unseres Südfrankreich Urlaub waren.
    Wir haben vorher genüsslich in einer Pizzeria gespeist und sind dann zum späterer Stunde zum Jachthafen. Da war alles sicher soviel stand fest und uns hat auch tatsächlich keiner verjagt.
    Ich zeigte damals meiner Tochter diese "andere Welt" und wie sich diese Menschen tatsächlich wie Affen im Zoo begaffen ließen. Sie fand diese Menschen damals einfach nur lächerlich und armselig, und dass wir doch mit weniger Geld viel mehr Spaß und Abenteuer erlebten als sie auf ihren Yachten.
    DANKE für diesen ganz gelungenen Post, der nicht nur schöne Erinnerungen in mir wachrüttelt, sondern mich auch dankbar für mein bescheidenes Leben macht.
    Wünsche dir eine traumhafte Zeit ~ Susanne ~

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  14. Hey liebe Doreen....
    man, ein Post zum Nachdenken..... man freut sich auf den Urlaub... es ist alles soooo schön, man ist sooo zufrieden mit sich und der Welt.... dann kommt einem das Elend entgegen und man denkt wirklich, wir alle haben viel zu viel und wir müssen mehr als dankbar dafür sein. Sowieso, wenn man eine tolle gesunde Familie hat, ein tolles Dach übern Kopf, genug zu Essen und und und. Ich denke auch bei einigen Dingen, es läuft was verkehrt in der Welt.... grad deswegen müssen wir helfen, wo wir können. Wir können nicht die Welt verändern, aber unser Leben, so wie wir es führen können, zu schätzen wissen, nicht wahr?
    Ich möchte gar keine Yacht haben usw... das ist einfach nicht meine Welt und deine auch nicht, gell ?
    Danke dir für den tollen Post und ich schick dir viele Grüße
    Ulli

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  15. Ein schöner und nachdenklicher Post. Aber ich kann deine Liebe zum Meer nachvollziehen, das geht mir irgendwie ganz genauso

    Liebste Grüße zu dir :-)

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  16. Liebe Doreen, einen sehr schönen Post hast Du da geschrieben. Natürlich muss man nicht reich (materiell) sein, um glücklich zu sein. Jedoch, keine Geldsorgen zu haben, trägt auch zum glücklichsein bei. Aber leider ist es auf dieser Welt so, das ganz viele Menschen viel zu viel Geld haben. Das betrifft auch Gehälter. Und andere Menschen wissen nicht, wie sie monatlich rum kommen sollen. Es müsste also insgesamt gerechter verteilt sein. So viele Menschen müssen viel arbeiten und trotzdem reicht es nicht. Und andere bekommen so unglaublich viel Gehalt dass man sich fragen muss: Für was? Leider könne wir so vieles auf dieser Welt nicht ändern. Aber so manches im "Kleinen". Wir haben auch schon viele Kreuzfahrten gemacht und gerade dort habe ich mich, wenn wir an Land gegangen sind und ich die Armut in den Ländern gesehen habe, geschämt. Doch dann auch wieder gedacht, dass ich das Glück habe, dies alles erleben zu dürfen und auch ich nicht weiß, was in meinem Leben noch alles auf mich zukommt. Ich mich aber dann immer an diese schöne Zeit zurückerinnern kann. Das Erlebte habe ich in meinem Herzen. Mein Glück ist, wenn meine Lieben alle Abends gesund zu Hause sind. Dafür bedanke ich mich jeden Abend. Viele Glücksmomente in Deinem Leben wünscht Dir Linde

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  17. Liebe doreen,
    das ist ein schöner und nachdenklicher Post:-)))
    Ich selber bin immer ganz verzweifelt, wenn ich sehe, dass Mütter ihre Kinder nicht satt bekommen oder bei Krankheiten den Arzt nicht bezahlen können. da verstehe ich die Verteilung des reichtums auch nicht. Aber ich denke auch, dass wir hier bei uns oft genug die Augen vor Problemen verschliessen und dabei kann man auch helfen, und wenn es nur mit Kleinigkeiten ist. Man muss also gar nicht soweit über den Tellerrand schauen. Und es ist auch so, wie Du geschrieben hast... das größte Glück ist eine intakte Familie:-)))
    In Saint Tropez waren wir auch schon, da hat man uns unser Wohnmobil aufgebrochen... war nicht so schön..
    Hab einen guten Start in die Woche und sei ganz ganz lieb gegrüßt
    Antje

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  18. Liebe Doreen,
    danke Dir für diesen sehr nachdenklich stimmenden Post. Du hast Recht - ich seh das genauso.
    Dennoch wär ich gern Millionär und möchte aber mein jetziges Herz besitzen.
    Dann würde ich nämlich noch viel mehr für diese armen Menschen machen. Mit meinem Geld würde ich versuchen die Welt ein bisschen schöner zu machen.
    Ich sehe es jedesmal wenn ich in das Obdachlosenheim reinkomm. Da sitzen nicht nur Penner sondern auch junge Familie, die kein Geld für etwas haben und ein bisschen Geborgenheit und liebe verständnisvolle Menschen um sich haben wollen. Ich backe immer an Weihnachten für die Weihnachtsfeier der Obdachlosen und mach Marmelade über das Jahr für sie. Das bisschen was ich geben kann, gebe ich gerne und helfe wo Not ist.
    Vielleicht denken die Reichen aber nicht so, weil sie die Armen gar nicht sehen. Sie verkehren ja in ihren bestimmen Kreisen.
    Ich habe vor ein paar Tagen ein Bericht im Fernsehen gesehen, da hat ein britischer Sender eine bestimmte Straße in England gezeigt. Ein Jahr lang haben sie das Leben dieser Menschen, die in Armut, Arbeitslosigkeit und Alkoholsucht leben, begleitet. Daneben wurde immer das pompöse Leben der Queen mit Anhang gezeigt. Das sieht man nicht gern im Königreich.
    Aber diese Menschen gehören zu unserem Leben dazu. Man kann sie nicht wegsperren. Man sollte sich der Aufgabe stellen, diese Situation zu ändern und nicht davor die Augen zu verschließen.
    Die britische Regierung war nicht begeistert über diese Reportage. Den Menschen hat es im übrigen nicht viel gebracht außer dass viele Busse kommen und Bilder mit diesen Menschen machen möchten.

    Liebe Doreen,
    wir haben den größten und unbezahltesten Schatz der Welt: Wir haben unsere gesunde Familie. Ein hohes Gut, dass wir schätzen sollten.
    Das dürfen wir nie vergessen.

    Hab eine schöne Woche und bleib Deinem Traum vom Wasser dennoch treu.
    Es macht auch Spaß mal mit einem Tretboot übers Wasser zu fahren und den Tag mit der Familie zu genießen.

    Deine Bluemchenmama

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  19. Ich bin total fasziniert von dem wunderschönen Post, vielen Dank und ich wünsche Dir eine gute Zeit, liebe Grüsse von Bea

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  20. Es gibt so gewisse Orte auf der Welt, wo mich nichts und niemand hinzieht, und zu diesen Orten gehört St. Tropez, aber auch St. Moritz und all diese Schicki Micki Orte. Ich glaube, ich würde denen eher auf die Teller ko ...., als sie zu fotografieren!!
    Es gibt so viel Schöneres auf dieser Welt!! Ich habe zwar definitiv weniger Geld als die, aber bin auch definitiv glücklicher!!!
    LG Gundi
    PS: Das Meer liebe ich auch sehr, aber eher vom Lande aus, Schiff ist nicht so mein Ding!! ..*grins*

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  21. Liebe Doreen,
    der Post geht einem zu Herzen.Mein Mann hat es auch gelesen.
    Es gibt Dinge,die braucht die Welt einfach nicht und auch nicht solche Leute,die mit ihrem Reichtum protzen!Die sollten lieber mal was spenden an arme Länder,als das Geld sinnlos zu verprassen!Familie Ge..ss kann ich mir auch schon nicht mehr anschauen im TV.
    Dann lieber alte Filme von Louis de Funes:)Den liebe ich auch schon immer!
    Einen guten Start in die neue Woche wünscht dir
    Kristin

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  22. Liebe Doreen,
    ich bin ein stiller Leser und kommentiere eher selten,
    aber was du schreibst hat mich sehr bewegt.
    Der Überfluss und auf der anderen Seite Armut, verhungernde Menschen
    und Gewalt.
    Du hast ganz recht, irgendwas läuft da total falsch.
    Nicht jeder auf der Welt hat die Chance gesund,satt und glücklich zu sein.
    Da kann man über solche Dekadenz wie in St. Tropez nur fassungslos den Kopf schütteln.
    Einen schönen Tag noch für dich und Danke für diesen mal nachdenklichen Post.
    LG Andrea

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  23. Liebe Doreen,
    was für ein süßes Kinderfoto von dir...Ich kann mich noch an einen Bulgarien-Urlaub als Kind erinnern, da waren wir auch zum Ausflug in einer Stadt...und dort waren Kinder in meinem Alter, arme Kinder...ich ihnen dann meine Süßigkeiten die ich dabei hatte geschenkt...und sie haben sich so gefreut... :)
    Du hast absolut recht...Geld alleine macht nicht glücklich...es beruhigt zwar ungemein (wenn du weißt, du musst dir ums Geld keine Gedanken machen), aber es gibt Dinge, die kann man mit Geld nicht bezahlen...da bin ich lieber reich an Gesundheit und lieben Menschen um mich, als viel Geld zu haben... :)
    Ganz liebe Grüße
    Janine

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  24. Liebe Doreen,
    Du triffst den "Nagel auf den Kopf"! Genauer hätte ich es auch nicht beschreiben können (obwohl ich Saint Tropez auch nur von der Leinwand her kenne ......),
    Ja, die Welt ist hart - aber ungerecht, hat einmal jemand gesagt und recht hatte er.
    Das Kinderfoto von Dir ist übrigens ganz, ganz bezaubernd! :-)
    Ganz liebe Grüße von Mella,
    die endlich wieder online ist :-)

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  25. Hallo Doreen, das ist ja ein total süßes Kinderfoto! :-) Was Schiffsreisen anbelangt kann ich nur sagen: Mein Mann würde gerne, ich irgendwie nicht! Mir ist die Vorstellung mit vielen Menschen auf See zusammen zu sein irgendwie ungemütlich. Ich wohne lieber in Hotels an Land. Da kann ich schnell weg, wenn mir irgend etwas nicht gefällt. ;-) In Südfrankreich war ich schon einige Male und finde es dort wunderschön. Jetzt könnte ich direkt wieder in den Urlaub fahren...!
    Dir wünsche ich einen wunderschönen Abend und schicke dir liebe Grüße
    Anne

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  26. Liebe Doreen,
    eine Kreuzfahrt wollte ich auch schon immer einmal machen.
    Ich finde es gut, wie offen und ehrlich du hier schreibst. Ich hätte den Anblick der "Reichen & Schönen" sicher auch etwas fragwürdig gefunden.
    Hab eine schöne Woche und sei lieb gegrüßt.
    Fanny

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  27. Liebe Doreen
    Danke für diesen tollen Post, der sehr zum Nachdenken anregt. Ich war noch nie auf einem Kreuzfahrtschiff. Muss ganz bestimmt ein tolles Erlebnis sein.
    Vielen Dank auch für Deinen lieben Kommentar auf meinem Blog. Ich musste schmunzeln.... Eine Berlinerin kennt Affeltrangen ;o) Affeltrangen ist in meiner Nähe. Soooo süss!
    Einen glücklichen und sonnigen Tag wünscht Dir Yvonne

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    1. Cool, wenn du willst, können wir uns im November mal auf einen Kaffee irgendwo treffen.

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  28. Einen schönen guten Morgen liebe Doreen ...

    Ein schöner Post ...
    Wir waren in diesem Jahr das erste Mal auf einem Kreuzschiff ...
    Schwer beeindruckt und auch beschämt ...

    Ständig und überall gibt es Essen ...
    Und was passiert da?!
    Manche drängeln und quetschen damit sie ja ihren Tisch haben ...?!

    Haben die keine anderen Probleme?!
    Waren die nie im Kindergarten und in der Schule und haben das
    "in der Reihe warten" gelernt?!

    Ich bin dankbar, dass es uns gut geht ... wir uns ab und zu was leisten können ...
    Und doch gebe ich immer ab ... unterstütze und helfe wo ich kann ...

    Hab einen schönen Tag

    Herzliche Grüße
    Jutta

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  29. Hallo du liebstes Faultierchen *hihi*
    dass mit dem Faultier kann ich ja ganz und gar nicht glauben !!
    Aber mit dem bequemen wandern im großen Bloggerland hast du schon recht ;-) Dein Post heute ist sehr beeindruckend und ruft zum Nachdenken auf !!
    Ich glaube ja den wahren Reichtum findet man nur im Herzen und nicht mit Geld.
    Du siehst dir auf deinem Kinderbild sooooo ähnlich, richtig süüüüß ;o)
    Heute hab ich endlich mal wieder ein bissel Blogzeit und wandere jetzt auch noch mit Freude deine Post`s zurück,
    gaaaanz <3liche Grüße von mir ;o)

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  30. ein sehr nachdenklich machender post...
    und total süß von deinem kindertraumschiff zu lesen ;-)
    ich bin übrigens auch im damaligen ostberlin geboren, in weißensee (wir sind dann aber 1966 nach westberlin "ausgewandert")
    heute lebt meine familie wieder "im osten", in müggelheim.
    herzlichste grüße & wünsche an dich
    amy

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  31. Liebe Doreen,

    ich kann dich voll verstehen! Jedem sei sein Luxus gegönnt aber all das Geld nur um in der ersten Reihe gesehen zu werden??? Kann ich auch nicht nachvollziehen!

    Ich kenn da auch so jemanden der mit Geld um sich wirft und nichts daraus macht ... da frage ich mich auch immer wofür...? Wenn wenigstens ein Plan dahinter stecken würde ... aber nur so um wichtig zu erscheinen! Ich finde das eher traurig ...

    Ich bin auch sehr zufrieden mit dem was ich habe ... klar, ein bisschen extra Taschengeld würde ich auch nicht ablehnen ;-) vor allem für Deko und Klamotten.

    Dir ganz liebe Grüße,
    kroetinchen

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  32. Liebe Doreen,
    so eine Kreuzfahrt ist bestimmt sehr schön - mir allerdings macht so ein Riesenkahn eher Angst. Ich würde eher in einem kleinen Segelschiff übers offene Meer schippern...Ansonsten regt dein Post sehr zum Nachdenken an...und du hast Recht: Familie und Gesundheit sind unser Reichtum! Man kann auch mit wenig sehr glücklich sein.

    Liebe Grüße
    Petra

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  33. Liebe Doreen, schöne Worte!!!
    Eine Kreuzfahrt möcht ich auch mal machen, wer weiss, vielleicht nächstes Jahr!
    Alles Liebe, Nicole

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