Dienstag, 10. Juli 2018

Insta Walk im GRIPS Theater (Kult)

Uiii, da sind doch schon wieder zwei Monate
ins Land gegangen. Zwei Monate mit vielen
Geburtstagen und lieben Bloggerinnen die
mich in der Hauptstadt besucht haben.

Und bald geht es ja auch schon wieder in 
den Urlaub. Da möchte ich doch vorher
nochmal ein ganz begeistertes "Hallo" in
die Runde werfen. Vielleicht ist ja noch 
jemand dageblieben?!

Habt ihr in letzter Zeit Theaterluft 
geschnuppert? Ich kann einfach nicht 
ohne. Eine Zeit lang habe ich sogar 
selber auf der Bühne gestanden, gespielt
und gesungen. Nur als Amateur (damit
 keine falschen Erwartungen geschürt 
werden). Jetzt nur noch als Zuschauer.

Meine große Liebe zum Musical
begann 1988, als ich den Film "Linie 1"
das erste Mal gesehen habe. Da war es
um mich geschehen. Wer hätte damals
gedacht, das ich es mir auch bald
live im GRIPS Theater ansehen könnte.


Womit wir auch schon direkt beim Thema 
wären. Mein geliebtes GRIPS Theater.
Das Besondere dort ist, das man nicht zur 
Bühne hochschaut, sondern im U sitzt und
auf die Bühne herabsieht. Obwohl "Bühne"
auch irgendwie nicht der richtige Ausdruck 
ist. Eher Innenraum. Auf jeden Fall, fühlt
man sich deswegen so mittendrin, was 
bei Linie 1 besonders gut kommt.

Und überhaupt, warum schreibe ich
heute darüber? Weil ich ein Glückspilz bin 
und an einem Insta Walk, zusammen mit
noch 5 anderen Leuten, teilnehmen durfte.

Das Beste daran war, das wir wirklich 
jeden Winkel erkundet haben, das fand
ich schon sehr außergewöhnlich. Ich weiß 
gar nicht wie ich das in Worte fassen soll.
Sehr persönlich eben. Wir durften 
überall hin und alles fotografieren.
Fast schon Voyeurstisch.

An der Stelle muss  ich mich auch gleich 
für die Qualität der Bilder entschuldigen.
Die sind alle mit dem Handy gemacht,
wegen Insta und so. Ich konnte ja schlecht 
mit 2 Fotogeräten da rumhantieren  und
ständig den Verkehr aufhalten.


Also kommt mit und steigt mit mir hinab 
in die Katakomben des GRIPS Theaters.
Wir beginnen mit dem Rundgang direkt hinter
der Bühne, dorthin, wo sich die Schau-
spieler für die Vorstellung fertig machen.


Ein Raum, der bis unter die Decke
voll ist mit Requisiten. Es ist so lustig,
wenn man dort Dinge wiedererkennt.


Da steht dann eben dieser ausgestopfte
Hund aus Linie 1 direkt in seiner Hand-
tasche im Regal und wird von mir entdeckt.


Wenn das nicht Theater ist, was dann?
Man spürt förmlich die Stimmung.
Weiter geht es in einen Mädchentraum,
den Kostümfundus...

Wenn ihr wüsstet, wie winzig klein der 
Raum ist und wieviele Klamotten aus zig 
Stücken, für zig Besetzungen da hängen.
Eigentlich unfassbar. Ich könnte da nicht
die Übersicht behalten. Fällt mir ja 
schon bei meinen eigenen Klamotten schwer,
und das sind nicht GANZ so viele.


Auch die Arbeit der Maskenbildner ist 
echt faszinierend. Auch dieser Raum, winzig!


Und dann durften wir über dem Zuschauerraum
rumkrabbeln, dort wo die Beleuchter sonst
arbeiten, das war schon ziemlich cool.


Apropos cool... Da, im Technikraum,
muss man auch erstmal den Überblick 
behalten 😁😁😁😁😁


Noch mal einen ganz anderen Blick auf die 
Bühne, hat man vom Ton/Technik aus.
Das wäre mir aber viel zu weit weg.
Dann lieber direkt ran an die Kostüme.


In der Schneiderei, bei den Kostümbildnern.
Ach war das interessant dort und so 
schön hell vorallem.  Einfach herrlich.

Dort habe ich auch erfahren, das mein
"Lieblings-Johnnie" (David Brizzi) 
das Linie 1 Ensemble verlassen wird. 
Das war nicht ganz so herrlich. 😓
Das war sogar ziemlich traurig.


Die Schauspieler dort sind ja alle so 
großartig. Ich habe selten erlebt, das die
Leidenschaft am Spielen so auf den 
Zuschauer überspringt wie im GRIPS.

Nehmen wir nur mal Dietrich Lehmann,
den habt ihr bestimmt schon mal gesehen.
Er ist der Einizge der bei Linie 1 keine
Zweitbesetzung hat. Er spielt seit 31
Jahren seine Rolle in Linie 1 und hat 
noch bei keiner der über 1800 
Vorstellungen gefehlt. Irre oder?

Und natürlich mein absoluter Lieblings-
schauspieler Jens Modalski der so 
leidenschaftlich und grandios spielt und
dabei so bescheiden ist, nach dem was
man im Internet (nicht) über ihn findet.
Ach, und viel andere mehr.

Jetzt hab ich mich hier etwas mitreißen
lassen, von meiner eigenen Begeisterung.
Also weiter geht es, mit dem Rundgang.

Denn jetzt kommen wir zu meinem 
ganz persönlichen Highlight.
Der Probebühne. Da im August,
zum Beginn der neuen Spielzeit, 
Linie 1 in einer veränderten Besetzung
aufgeführt wird, laufen dort zur 
Zeit die Proben dafür.


So kam es, dass ich mich hier auf der 
originalen U-Bahnbank aus dem Stück
rumlümmeln kann. Wie cooooool. 💓


Noch ein letzter Blick, durch den 
Vorhang auf die Bühne und dann
muss ich zum Ende kommen.
Ich hoffe es hat euch gefallen.
Ich fand es jedenfalls sehr interessant
auch mal hinter die Kulissen zu sehen.


Wenn ihr also Theater und Musik genauso
liebt wie ich und zufällig in Berlin seid 
oder hier wohnt, geht ins GRIPS Theater.
Ihr werdet es nicht bereuen.

Liebe Grüße aus Berlin
(bis neulich)
Doreen

*Werbung* aus Überzeugung



Dienstag, 8. Mai 2018

DIY - Geschenk zur Jugendweihe

Ja, ich lebe noch und nein, ich werde
meinen Blog nicht aufgeben. Gut die 
Pause hier war lang. So lange habe ich
in den ganzen Jahren noch nie nicht
gebloggt. Was  war also los?

Eigentlich nichts Spektakuläres. Nur 
diese komische neue Datenschutz- 
verordnung die mir echt schwer im
 Magen lag und nicht nur bei mir zu 
großer Verunsicherung geführt hat.

Nun bin ich kein Mensch der
sofort in Hysterie verfällt und 
kopflos alles liest was andere 
noch kopflosere Menschen dazu
ins Internet stellen. 

Bei mir macht sich dann einfach eine 
große Lustlosigkeit breit und der 
Gedanke vielleicht doch lieber 
alles an den Nagel zu hängen, als 
irgendwelchen Ärger zu riskieren, 
den ich nicht gebrauchen kann, denn 
unter Umständen geht es da ja 
auch um Geld.


So. Und Geld ist jetzt der perfekte 
Zeitpunkt um das Thema zu wechseln
und zu dem zu kommen, was ich euch 
eigentlich zeigen wollte.

Am vergangenen Wochenende waren
wir zu einer Jugendweihe eingeladen.
Die kleine, nun in den Kreis der 
Erwachsenen aufgenommene Dame,
hatte sich Geld gewünscht.

Also habe ich mir Gedanken gemacht
wir wir es hübsch verpackt verschenken
könnten. Nach einigem Stöbern bei
Pinterest, bin ich auf eine süße 
Idee gestoßen, die mir perfekt 
erschien um sie weiterzuentwickeln.


So kam gleich mal mein Plotter zum Einsatz. 
Damit habe ich mir diese Shoppinglady 
ausgeschnitten. Wer keinen Plotter hat, 
kann das aber auch relativ einfach 
mit der Schere machen.

Dieser Scherenschnitt ist auch 
eigentlich schon die halbe Miete.
Vielleicht wäre eine Materialliste an 
dieser Stelle gar nicht mal so dumm, 
auch wenn sie kurz und fast selbsterklärend 
ist, kann es dennoch nicht schaden um 
nichts zu vergessen.

Ihr braucht also:

1 Bilderrahmen
1 Blatt weißen Fotokarton
1 Blatt schwarzen Fotokarton
1 Stück Knetgummi
Geldscheine
1 schwarzen Stift
1 Stück Schleifenband


 Wenn ihr also fertig seid mit eurem
Scherenschnitt, klebt ihr ihn auf das
 weiße Blatt, befestigt die Geldscheine 
mit dem Knetgummis, in Form eines 
Röckchens an der Dame und kaschiert den 
oberen Rand mit einer kleinen Schleife.

Für den Schriftzug auf der Passpatour
könnt ihr eurer Phantasie dann freien
Lauf lassen. Alles zusammensetzen,
und mehr ist es auch nicht!
Schon habt ihr ein schön 
verpacktes Geldgeschnk.


Das soll es heute auch schon wieder von
mir gewesen sein. Macht es euch nett.

In der Hauptstadtküche ist übrigens 
gerade Spargelzeit. Vielleicht habt 
ihr ja mal Lust vorbeizuschauen.
Wir würden uns über euren Besuch in 
unserem virtuellen Kochstudio freuen.


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

verlinkt bei creadienstag

Donnerstag, 22. März 2018

Osterkranz aus Eierschalen # fünffragenamfünften

Das Huhn das goldene Eier legt, habe
ich leider noch nicht gefunden, deswegen
musste ich wieder selber ran. Eierschalen
habe ich ich ja für drei Leben genug
gesammelt, deswegen habe ich jetzt mal 
für mich ganz alleine noch einen 
schönen goldenen Kranz gemacht.

So massiv wie der in silber *HIER*
sollte er nicht werden. Und außerdem
immer das Gleiche ist ja auch nicht sooo
spannend. Weder für mich und schon
gar nicht für euch. Die Technik, die
Eier zu be -bzw. verarbeiten war aber
die gleiche wie schon in *diesem Post*.


Einige hatte gefragt wie ich die Eier so
präzise von innen angesprüht bekomme.
Was soll ich sagen... ich habe sie in die 
Eierverpackung gelegt und einfach 
reingesprüht, das ging ganz easy-peasy.
Überhaupt ist das sammeln der Schalen 
an sich schon der größte Aufwand.


Jetzt aber noch mal ein anderes Thema.
Bei Luzia Pimpinella habe ich eine tolle 
Mitmach-Aktion entdeckt. Sie nennt sich 

Nun wird den Schlaufüchsen unter euch
auffallen, das wir heute schon den 22.
März haben. Nicht so schlimm! Man
kann einfach den ganzen Monat lang
mitmachen. Und damit der Post nicht zu
textlastig wird - ich weiß das einige von 
euch auch gerne noch was zum gucken 
haben - jubel ich euch einfach noch 
meine diesjährige Osterdeko unter.

1. Frage

Wenn du ein Gericht zum Essen wärst,
was wärst du dann?

Ich wäre ein traumhaftes Stück Torte.
So eine wo sich jemand richtig Mühe mit
der Deko gemacht hat. Süß und cremig.
Mit Schokolade oder Karamell. So richtig
was für die Seele, zum glücklich
 machen oder trösten.Orangen dürften auch 
noch dabei sein, für den gesundheitlichen 
Aspekt und fürs Gewissen. Außerdem 
liebe ich diese Kombination. Man 
darf natürlich nicht so viel davon essen.
Mich konsumiert man besser in kleinen
Dosen. Dafür mit Genuss.


2. Frage

Welches Buch / oder Bücher liebst du so sehr,
dass du es / oder sie mehr als einmal gelesen hast?

Da gibt es Einige. 2 fallen mir da aber ganz 
spontan ein. Am liebsten lese ich ja Thriller. 
In diese Kategorie fällt gleich das Erste.
 Obwohl der Grund für die Wiederholung 
sozusagen, ein anderer war.

Dan Brown
Inferno

Aus 2 Gründen. 
Erstens schafft es Dan Brown 
wie kein Anderer mich für Kunst nicht nur 
zu begeistern, sondern regelrecht mitzureißen. 
Meine Perspektive zu ändern und wahre 
Begeisterungsstürme in mir auszulösen. Das 
war der eigentliche Grund es nochmal zu lesen.
 Ich wollte die Sehenswürdigkeiten von
 Florenz durch seine Augen sehen. 

Und zweitens geht es um ein Thema, was 
mich sehr nachdenklich gemacht hat. 
Überbevölkerung. Ich sag euch, als ich das 
Buch zugeklappt habe, hat sich eine kalte
 Hand um mein Herz gelegt. Das hatte ich ich
noch Wochen später im Kopf.


 Und das Zweite?!

Joy Fielding
Zähl nicht die Stunden

Ich liebe "Heulfilme", es gibt eigentlich
selten einen Film bei dem mir nicht die
Tränchen kullern. Gut Thriller sind da raus
aber Disney z.B. ... lassen wir das!
Wer auf traurige Geschichten steht und 
mal wieder so richtig ins Taschentuch
schnuffeln will... et voilá!
Das ultimative Heulbuch!


(Hier nur kurz am Rande, NEIN die Katze 
darf NICHT auf den Tisch, hört aber 
ungefähr genauso gut wie die Kinder.)

3. Frage

Entschuldigst du dich oft?

Nö. Warum auch? Wenn es
etwas gibt für das ich mich entschudigen 
müsste, dann tue ich das aufrichtig und 
ansonsten besteht eigentlich
 keine Veranlassung. Hoffe ich...


3. Frage
Wann und über was hast du 
das letzte Mal laut gejubelt.

Da musste ich kurz überlegen und hoffe 
diese Antwort zählt. Das war bei meinem
letzten Besuch im Grips Theater, Es wurde
mein Lieblingsmusical "Linie 1" gespielt 
und klar, gab es am Ende Standing 
Ovations! Wie immer. Ich bin dann so
mitgerissen von dem Stück und der 
Stimmung und der Leidenschaft der 
Schauspieler, dass ich meiner Begeisterung
 da auch gerne lautstark Ausdruck verleihe.


5. Frage

Wenn Geld keine Rolle spielen würde,
wo würde deine nächste Reise hingehen 
und wie würde sie aussehen.

Einfach! 
Und oh Wunder, wer hätte es gedacht,
es wäre eine Kreuzfahrt. Aber nicht 
irgendeine! Es wäre eine Weltreise. 

Die Vorteile liegenauf der Hand. 
Ich hätte mein Zimmer dabei, ewiges Koffer
 ein- und auspacken entfällt. Ich hätte immer 
 lecker Essen... obwohl, ob das ein Vorteil ist? 
Wenn man danach eine Karriere als Kugel
 anstrebt wahrscheinlich schon. 

Und man könnte in einem halben 
Jahr so unglaublich viel von der Welt
sehen. Im Anschluss würde ich noch mal
für länger an die Orte fahren, an denen
es mir am Besten gefallen hat. 



So ihr Lieben, ich hoffe es hat euch
gefallen. Der Kranz, die Deko und die kleine 
Fragerunde. Vielleicht habt ihr ja selber
 auch Lust mitzumachen. Ich finde es ja
immer sehr interessant etwas über andere
 Blogger zu erfahren. Wie dem auch sei! 
Ich geh jetzt und überlasse euch 
einfach eurem Schicksal.

Liebe Grüße aus Berlin


Dienstag, 13. März 2018

DIY-Bloggerevent im Prachtwerk Berlin

Die Firma Viking* hat zu einem tollen
Bloggerevent eingeladen und dieser 
Einladung bin ich natürlich sehr gerne 
gefolgt. Dabei hätte ich es um ein Haar
verpasst. Zum Glück hat die liebe 
Gloria, eine unserer Gastgeberinnen,
nochmal nachgehakt. Ihre erste Mail 
war mir irgendwie durchgerutscht.


Tatort des Geschehens war schon mal
eine richtig tolle Location, die ich nicht
kannte, obwohl sie fast bei mir um 
die Ecke liegt. Das Prachtwerk.
Eine Mischung aus Kunstausstellung,
Café und Bühne. Total mein Ding.

Auch die Mischung der Bloggerinnen
war eine breit gefächerte. Da war aus
vielen Bereichen etwas dabei. Ein paar
Blogs stelle ich euch nachher noch vor.

Erstmal war die Überraschung groß, als 
ich zur Tür reinkam und Andrea und
Marion vor mir standen. Da hab ich 
mich aber wirklich sehr gefreut.
Es ist ja immer nett ein paar bekannte
Gesichter zu sehen und schon 
jemanden zu kennen.


Ich war ganz berührt und begeistert wie
nett man sich um uns gekümmert hat.
Nicht nur das für unser leibliches Wohl
gesorgt war, nein, auch die drei Workshops
die angeboten wurden, waren mit Liebe
ausgesucht und dekorativ eingedeckt.


Im Vorfeld hat mich das Thema drucken 
eigentlich am wenigsten ange- 
sprochen, und was soll ich sagen,
es war der Workshop der mir am 
meisten Spaß gemacht hat. Ich würde 
sogar soweit gehen zu sagen, ich 
habe ein neues Hobby.


stand uns mit Rat und Tat zur Seite
und erklärte uns wie man sich selbst
einen Stempel schnitzen kann. Vorne
links im Bild "annefaktur"
- ein toller Kreativblog.


Ich habe mich für ein Schneeglöckchen 
entschieden und bin sehr zufrieden mit
meinem neuen Stempel und werde ihn
sicher für meine diesjährigen Osterkarten
verwenden. Ich bin ganz verliebt.


Nebenher wird auch immer mal
ein Pläuschchen gehalten hier mit
einem super schönen Nähblog.


Meine nächste Station war dann 
das Hand Lettering bei 
Darauf hatte ich mich am meisten
gefreut, musste aber feststellen, dass
es mir am schwersten gefallen ist und 
ich noch eine Menge zu lernen habe.

  
Zwischendurch gab es immer mal
wieder eine Stärkung. An diesen 
köstlichen Torten, habe ich leider
nur gerochen, denn ich faste ja 
gerade Süßes. Tja, Pech gehabt.


Als letztes kam das Oregami
an die Reihe. Das hat natürlich auch 
viel Spaß gemacht, wird aber sicher
nicht mein neues Hobby werden.


Meinen Fotoapparat, habe ich
nicht mitgenommen, weil ich immer
denke, ich will den Tag bewusst genießen.
Entweder hinter oder vor der Kamera,
Deswegen sind von mir nur ein 
paar Handyschnappschüsse dabei.
Den größten Teil der Bilder hat die
von Viking engagierte Fotografin 
J. Hoyer geschossen.


Tja, das war es auch schon.
Es war ein ganz toller Tag mit
vielen sehr netten Begegnungen.
Beim nächsten Mal bin ich
gerne wieder dabei.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


verlinkt bei
creadienstag


*Dieser Post enthält Werbung, die ich sehr gerne gemacht habe, denn die Firma
Viking hat sich in keiner Weise aufgedrängt. Ganz im Gegenteil.


Sonntag, 4. März 2018

Blog, Blogger am bloggersten

Ein Plädoyer für Deko-Blogger & Co

Ich, in meiner eingeschränkten, rosa-roten Dekowelt dachte ja immer alle Blogger wären so ungefähr gleich. Bisher habe ich eigentlich nur richtig nette Bloggerinnen bei diverse Gelegenheiten kennengelernt. Gut, wir hatten auch immer die selben Interessen: Deko, DIY, Kochen und son Zeug halt. Auf unseren Blogs geht es schon ziemlich weichgespült zu. Man schickt sich nette Herzchen-Post, bedenkt den anderen mit liebevollen Geschenken. Handgemacht natürlich!  Zumindest aber handverlesen und mit Liebe ausgesucht. Hinterlässt ein paar warme Worte und hoffentlich ein gutes Gefühl beim Anderen.


So weit, so gu,t so kuschelig. Ob das immer alles echt ist? Ich weiß es nicht, aber was kann falsch daran sein wenn sich mein Gegenüber besser fühlt weil ich es wertschätze. Ich für mich kann nur sagen, das ich durch das Bloggen viel offener, netter und geschmeidiger geworden bin. Danke schon mal an dieser Stelle, an Alle die dazu beigetragen haben. 

Gestern allerdings bin ich in eine Bloggerwelt eingetaucht, die ich im Nachgang betrachtet eigentich nie wirklich kennenlernen wollte. War ja auch gezwungenermaßen sozusagen. Kennt ihr sie, die ultrakrassen Mami-Bloggerinnen? ALTER! Sind die cool?! Wie die das so alles machen... Der absolut helle Wahnsinn. Da kann man schon mal extrem begeistert von sich selber sein. Superwomen wäre da als offizieller Titel durchaus angebracht. Mindestens!!! Stellt euch vor, die haben Kinder, Hunde und einen Haushalt zu führen... echt krasse Geschichte. Das hat die Welt noch nicht gesehen. Wie sie es da noch schaffen nebenbei  so ungalublich stylisch, cool und vor allem wichtig zu sein, fragt man sich. Klappern gehört natürlich zum Handwerk.


Anbetrachts meiner vier Sprösslinge habe ich mich ja quasi schon vor fast 24 Jahren zum erstmal als Mama qualifiziert. Ich wäre nie auf die Idee gekommen meinen stinknormalen Alltag mit quängelnden Gören, die keine Lust zum aufräumen haben, und so mäkelig sind das man permanenet ausrasten könnte, großkotzig zu "vermarkten". Schön blöd kann ich da nur sagen, denn offenbar spricht das die Leute an. Mich törnt es eher ab. Zwergenaufstand hab ich selber reichlich im Angebot. Sogar im Sonderangebot, da muss ich mir nicht noch den von anderen Leuten reinziehen.

Der Grund warum wir alle bloggen und uns mehr oder weniger der Öffentlichkeit aussetzen liegt auf der Hand. Wir möchten Aufmerksamkeit, wahrgenommen und gelesen werden, sonst könnten wir auch einfach ein Tagebuch schreiben. Wir machen das ausschließliech für uns, für unser Ego. Und da ist es auch völlig egal worüber wir bloggen. Dagegen ist nichts, aber auch gar nichts zu sagen.


Die Frage die ich mir an dieser Stelle stelle ist die, bin ich so wichtig das ich tatsächlich annehme, dass wildfremde Leute sich für jeden Pups und jede noch so kleine Katastrophe oder auch den ganz großen Weltuntergang in meinem Leben interessieren. Fühlen sich andere von der Krankheit meiner Kinder, meinem Bad-Hair-Day, den Blähungen meines Hundes, Berichte über unaufgeräumte Zimmer, schlechten Zensuren, verlorenen Zahnspangen, wirklich unterhalten oder dient der Voyeurismus der Leser  nicht ihrer ganz eigenen  Befriedigung ? "Na Gott sei Dank ist es nicht nur bei uns so!" Keine Ahnung. Wenn es ihnen ein besseres Gefühl gibt, bitteschön! Jeder bekommt das was er verdient hat oder das was lesen will. 

Kommt mir ein wenig so vor wie bei den süßen Girls (und alten Schachteln) die sich für den Playboy ausziehen. In erster Linie für ihr Ego aber auch für das wohlige Gefühl bei den Herren. Ich will jedenfalls nicht das sich jemand an meiner Privatsphäre aufgeilt. In welcher Form auch immer. 


Abschließend wäre noch zu sagen, das ich gestern einen sehr schönen Tag bei einem großartigen Bloggerevent verbracht habe.  Drei super interessante Workshops (Stempel selber herstellen, Hand Lettering und Osteroregami) in einer hippen Location mit hervorragender Bewirtung. Ich habe ganz tolle Bloggerinnen kennengelernt. Davon mehr im nächsten Post. 

Wenn ihr mal einen richtig guten Familienblog lesen wollt dann behaltet Zicklein & Böckchen im Hinterkopf. Leider macht sie gerade eine Blogpause Es gibt also auch da solche und solche. Und auch Rebecca von Baby rock  my Day schreibt so witzig und unterhaltsam. Einfach köstlich im wahrsten Sinne des Wortes, denn es handelt sich um einen Foodblog.

Noch eine kleine Anekdote am Rande: O-Ton einer Mami-Bloggerin beim Hasen falten "Stempeln fand ich ja schon Scheiße, da hatte ich noch kein Oregami gemacht!" Mmmmm... Ist das nur die berliner Kodderschnauze? Ich befürchte da werden Lasse, Bosse, Friedhelm und Frida sicher auch recht angenehme Zeitgenossen werden wenn sie mal groß sind.


In diesem Sinne: immer wieder schön das es euch gibt. Euch übertrieben freundliche, unnormal aufmerksame und überaus feinfühige rosa-rote Dekoblogger. Hier bei euch ist meine heile Welt und das ist richtig schön so. Manchmal braucht man so einen Ort von dem man weiß, das alles gut ist.


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen 

Verlinkt beim samstagsplausch

Dienstag, 27. Februar 2018

Ei jei jei...

Mes­sie, der

Wortart: Substantiv, maskulin
 jemand, dessen Wohnung völlig unordentlich, 
chaotisch und voller nutzloser Gegenstände ist

Werdet ihr auch manchmal so von  euren 
lieben Anverwandten bezeichnet? Nur weil die 
den wahren Wert von vermeintlich nutzlosen 
Dingen einfach nicht erkennen können. Da 
kann ich aber nichts für, wenn denen die 
Phantasie fehlt!

Meine jedenfalls funktioniert ausgezeichnet!


Jedes mal bin ich Spott und Häme aus-
gesetzt wenn eine dieser Supersportskanonen
der Familie (und das sind leider alle außer mir)
den Blick vom Fitnesskeller in meinen Bastel-
keller schweifen lässt und  dort an der großen
Kiste mit den vielen Eierkartons in denen
Eierschalen auf ihre Verwendung warten,
hängen bleibt. Gut, ich sammle seit einem 
Jahr und jaaaa die Kiste ist groß, sehr groß!

Na und? Meine Kiste, mein Keller,
meine Angelegenheit! Oder?!

Habt ihr die Wohnung schon österlich 
geschmückt? Wann fängt man eigentlich 
damit an? Ein paar Frühblüher sind 
schon eingezogen. Obwohl ich da
jetzt immer so unsicher bin seitdem
Charlie bei uns wohnt. Für Katzen ist ja 
irgendwie alles hochgiftig. Da frage ich
mich nur, wie machen die das draußen? 


Egal, ich wollte euch von meinen Eierschalen
erzählen. Tara... und euch zeigen was daraus
geworden ist. Ich hab die Innenseite mit Chrome-
spray eingesprüht und dann auf einen Stroh-
kranz geklebt. Dicht an dicht.



Da der Kranz im Schaufenster meiner Friseuse
hängen wird und damit auch von hinten zu 
sehen ist, habe ich ihn auf der Rückseite mit
einer Federboa versehen. Er wäre einfach zu 
schwer geworden, wenn ich ihn beidseitig
beklebt hätte. Sollte man gar nicht denken.



Deswegen ist der Kranz auch in silber
gehalten. Ich selber werde mir auch noch 
einen machen, aber in gold. Vielleicht
könnt ihr euch noch daran erinnern das 
ich schon mal so einen Kranz in rosa
geklebt habe. Ich glaube den werde ich
verschenken - ich weiß auch schon an wen.

In diesem Post findet ihr auch die 
Anleitung wie der Kranz entstanden ist.

So nun will ich euch aber auch noch
verraten an wen mein Give Away geht.
Lange genug hat es ja auch gedauert.
Glücksfee war wiedermal Charlie.

Gerti von der kleinen Malwerkstatt

Bist du so lieb und schickst mir deine 
Adresse per Mail, damit ich deinen Gewinn
so schnell wie möglich abschicken kann.


 Ihr Lieben macht euch warme Gedanken
bei den lausigen Temperaturen.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


Verlinkt bei creadienstag