Dienstag, 25. August 2015

Wanted... die passende Handtasche!

Handtaschen kann man doch einfach nie 
genug haben, oder wie seht ihr das?
Wenn ich mir Gedanken um meine Klamotten
 mache, gehört die passende 
Handtasche auf jeden Fall dazu!

Insbesondere dann wenn es sich um
ein festliches Outfit handelt.
Dann ist die passen Handtasche 
einfach unverzichtbar.

Gar nicht so einfach, sie so aufzubewahren,
dass man den Überblick behält.
Dafür habe ich mir diese Lösung überlegt.


Zum Glück hat der Schrank zwei Stirnseiten 
und man kann die Taschen auch übereinander
hängen. Denn ganz so übersichtlich wie hier
sieht es im wahren Leben dann doch nicht aus.

Ich schweife ab vom Thema, denn gesucht war ja
die passende Handtasche und zwar zum Abiball
meiner "Schwiegertochter" - in schwarz/weiß.

Das ist ja einfach, wird vielleicht der Eine oder
Andere denken. Aber nee, nee, so einfach war das 
gar nicht. Klar, wenn man sucht ist es meistens 
schwerer mit dem finden.

Meine neuen Schuhe waren so im fünfziger
Jahre Look und mir blieb nichts anderes übrig,
als mir meine eigene Handtasche zu kreieren.
Also habe ich mir eine günstige Clutch gekauft.


Und sie mit einem weißen Band aufgepimpt.
Fertig war mein Unikat.


Und ganz nebenbei habe ich festgestellt, 
dass ich sogar noch ein weiteres Paar Schuhe besitze,
welches zu der neuen Tasche passt. Wie praktisch!


Hab ich euch schon mal erzählt, das meine Tochter
richtig gut nähen kann? Sie hat so eine Ausdauer
und macht alles so perfekt. 

Im Juli war sie beim Helene-Beach-Festival und
brauchte eine "Handtasche" in der sie alle ihre 
Wertsachen diebstahlsicher auf 
dem Rücken tragen konnte.

Dafür hat sie sich bei Frau Fadenschein eine tolle
Nähanleitung gesucht und entstanden 
ist diese schöne und praktische Tasche.

Der Stoff ist von IKEA und die Tasche hat
sogar noch eine kleine, in blau abgesetzte Innentasche.


Nächste Woche geht bei mir die Arbeit wieder los
und gleich am Wochenende ist ja dann auch unser
Bloggertreffen, auf das ich mich schon wahnsinnig
freue! Die Vorbereitungen liegen in den letzten Zügen.

Bis dahin lesen wir uns ganz sicher noch mal.
Ich wünsche euch eine schöne Woche.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Verlinkt bei:
creadienstag

Sonntag, 23. August 2015

"Street Life ...


... you can run away from time,
Streetlife, for a nickel or a dime,
Streetlife, but you better not get old,
Streetlife, or you´re gonna feel the cold." 

Seit Freitag Abend hab ich einen Orworm.
Ich weiß, dass es eigentlich Ohrwurm heißen müsste.
Aber in diesem Fall ist es eben ein Orworm.


Stell dir vor, du bist in Berlin.
(Für Einige von euch gar nicht mehr lange hin)

Sommer.Der Tag war heiß.
Der Abend so wunderbar warm auf der Haut.
Die ganze Stadt ist auf den Beinen. Das Leben 
findet in solchen Nächten auf der Straße statt.

Streetlife

Du schnappst dir deinen Mann und deine Kinder
und fährst mit ihnen nach Kreuzberg, stürzt dich mitten
rein ins Getümmel. Es riecht nach Döner und Abgasen,
Pisse, Menschen und Großstadt. Der Duft von Berlin.

Auf dem Weg bin ich voller Vorfreude.
Heute Abend spielt direkt am Görlitzer U-Bahnhof 
in einem "stylischen" Biergarten, mit einer noch
abgeranzteren Bar namens VorWien,
meine neue Lieblingsband The Orworms.


In Berlin reicht es vollkommen aus, 
wenn du zum Sperrmüll fährst, die lunzigsten Teile
auflädst und damit deine Bar bestückst.

Schon bist du der Hotspot der Stadt, Treffpunkt der
Coolen, Geheimtipp oder Zufallsentdeckung der Touris.
Manchmal braucht es eben wenig, um
einem Lebensgefühl Ausdruck zu verleihen.

Streetlife

Vor dem Bretterverschlag hinter dem sich der Biergarten
versteckt, treffen wir Jörgen, den Drummer der Band.
Und der Papa von Mines ♥Liebsten♥ im Kindergarten.


Warum er hier so mürrisch guckt weiß ich gar nicht.
Jörgen ist jemand der immer gute Laune
und einen witzigen Spruch auf den Lippen hat.
Hey Jörgen...

Streetlife!

So nach und nach füllt sich der Biergarten.
Mit den Freunden und den Familien der Bandmitglieder.
Mit Kind und Kegel, aber auch mit Menschen die 
durch die coole Musik angezogen werden.


Spätestens bei "Waterloo" hält es niemanden mehr
auf den Plätzen. Es wird getanzt und die Kinder 
starten eine Polonaise durch den Biergarten.
Allen voran der Neffe der Sängerin 
mit einer selbstgebastelten Orworms-Fahne.


Wer nicht tanzt, kommt nicht umhin wenigstens
mit dem Fuß zu wippen und mitzuklatschen.
Im selben Maße wie die Stimmung steigt, füllt sich der
Biergarten und dort wo auf dem Bild noch alles 
leer ist wird an Ende des Abends alles voller 
gutgelaunter und bestens unterhaltenen Menschen sein.

 

Und nicht nur direkt vor Ort ist die Stimmung ausgelassen.
Die U-Bahn fährt in Kreuzberg über der Erde.
Seht ihr die Pfeile? Das ist der Görlitzer Bahnhof.

Zu fortgeschrittener Stunde stehen die Menschen
dort oben, tanzen und singen mit, während sie auf
ihre Bahn warten oder aussteigen um noch einwenig
zu verweilen, um sich von der Stimmung mitreißen zu lassen.

Streetlife  


Leider gingen um 22.00 Uhr die Lichter der Band aus. 
Soooo tolerant ist Berlin dann auch wieder nicht.
Gut, für die Nachbarn war´s sicher laut und sowohl
die Barbetreiber als auch die Band hatten bestimmt
keine große Lust auf einen Plausch mit der Polizei.

War aber nicht so schlimm, einige der kleinen 
Tänzer waren müde Krieger und schlummerten
schon im Arm der Eltern. Auch Mine.

Gutgelaunt und hungrig entdeckten wir auf der anderen 
Straßenseite einen türkischen Imbiss/Restaurant.
Der Dürüm dort war ein Hammer!
Das Hähnchenfleisch wurde vor unseren Augen
mariniert und auf dem Holzkohlegrill frisch zubereitet.

Der perfekte Abschluss für einen perfekten Abend!

Ein großer Dank, geht an Matthias Martin, 
den Trompeter der Band, der mir
freundlicher Weise wieder die tollen Bilder zur
Verfügung gestellt hat. Denn bei aller Vorfreude hatte 
ich meine Kamera zu Hause vergessen.


Danke auch an die anderen Orworms,
für diesen unvergesslich schönen Abend,
an den sich nicht nur die Kinder 
noch lange erinnern werden.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


PS Was ein Berliner NIE sagen würde
Wir feiern heute in Kreuzberg?
Dann schmeiß ick mich mal richtig in Schale!
 

Montag, 17. August 2015

Holland, Paris und platte Füße

Halli, hallo...
seid ihr auch so erholt wie ich???
Der Urlaub war einfach herrlich.

Anfänglich hat das Wetter noch ein wenig 
rumgemuckelt, was unserer Erholung
überhaupt keinen Abbruch getan hat.

Holland hat ja auch ohne Strandwetter einiges 
zu bieten - sogar am Strand. Der war bei
Sturm und Wind fast menschenleer.
 Ein paar Reiter und meine Kinder 
beim Drachen steigen lassen. 


Und... seht ihr die Sandbank ganz hinten im Meer?
Dort haben sich bei Ebbe, Horden von Robben 
zum Sonnenbad getroffen und wir konnten
sie dabei mit dem Fernglas beobachten.

Was aber noch viel cooler war, bei Flut
sind sie plötzlich neben dir im Wasser aufgetaucht.
Ganz dicht, vielleicht 2-3 Meter.

Nicht das ich bei diesen Temperaturen ins Wasser
gegangen wäre. Oh nein! Mein 2. Vorname
ist Frostbeule. Aber mein kleiner Sohn ist ein
Verrückter. Der würde sich bei jedem Wetter in 
die Wellen schmeißen.


Ein wenig shoppen war natürlich auch angesagt.
Und Fahrrad fahren, wenn es der Gegenwind erlaubt hat.

Ab der 2. Woche gab es dann aber wettertechnisch
nix mehr zu meckern. Und so sahen unsere Tage
völlig entspannt aus. Lange schlafen, frühstücken
und dann ab an den Strand.

Ach war ich faul! Die Kinder haben gebuddelt und
gebadet den lieben langen Tag und Mama hat rumgelegen
und gelesen. Ich glaube so wenig habe ich mich seit
Jahren nicht bewegt. Und es war soooo entspannend.


Nur gut das ich so ausgeruht war, denn dann
kam das Kontrastprogramm. Nach zwei Wochen
haben wir unsere Sachen gepackt und ab ging es
in die pulsierende Großstadt.

Nein, noch nicht nach Berlin.
 Sondern nach Paris


Gewohnt haben wir nicht direkt in der City,
sondern in einem Stadtteil direkt an der Marne.
Sehr idyllisch! In einem richtig alten Haus.
Ich liebe alte Häuser.


Und nun gab es kein Erbarmen mehr für den Rest
der Familie - da kennt Muddern nix!
Ich habe ja immer Angst etwas zu verpassen.

Also hieß es einigermaßen früh aufstehen.
Und ab in die Stadt. Was allerdings dann auch jeden
Tag später wurde, weil uns die Füße so weh getan haben.

Als ich am ersten Tag am Place de la Concorde aus
der U-Bahn hoch kam und den Eifelturm gesehn habe,
war ich total glücklich. Ich liebe diese Stadt.


Der erste Weg führte direkt auf den Eifelturm.
Mein Mann und ich waren schon mal oben, 
die Kinder noch nie, also stellten wir uns an.
Zum Glück war es nicht so voll.
Im Gegensatz zum nächsten Tag im Disneyland
 war die Schlange hier ein Kindergeburtstag!

Sicher waren einige von euch schon im
Disneyland Paris?!
Wie hat es euch denn so gefallen?
Wir fanden es schrecklich!


Super voll. Viel zu wenig Fahrgeschäfte, gerade für
Kinder. Eine Stunde anstehen um Babykarussell zu
fahren, finde ich eine Zumutung für Kinder.
Von den richtig coolen Fahrgeschäften ganz zu schweigen.
Da musste man noch viel länger stehen.

Nach 45 min stehen bekommt man dann mitgeteilt,
das es technische Probleme gibt und das Ding heute
gar nicht mehr fährt... Die "tolle" Eiskönigin-Parade,
für die in ganz Paris Werbung gemacht wird,
fängt kommentarlos 45 min später an.

Die kleinen Mädchen (mit ihren Familien)
- die Meisten im Disney-Prinzessinnen-Kostüm -
müssen wieder stundenlang in knallender Sonne
am Straßenrand stehen und warten das endlich was passiert.
Um sich dann eine "Parade" anzusehen, die aus 2 Personen,
2 Pferden und einer Kutsche besteht... das war schwach.

Schlechte Kostüme, unprofessionelle Shows.
So gut wie keine Figuren die im Park rumliefen.
Und Überhaupt wenig Bezug zu Disney.
Wenn es am Eingang nicht drüber gestanden
hätte, wäre man gar nicht auf die Idee gekommen.

Alles in Allem eine Enttäuschung.
Das hatten wir in Amerika ganz anders erlebt.
Dort war alles mega professionell und durchgestylt.
Das viele Geld für den Eintritt hätten wir besser
investieren könne. Schade drum.


Um unseren müden Füßen noch etwas Erholung zu gönnen,
sind wir am nächsten Tag erst mittags in die Stadt gefahren.
Leider wusste ich nicht, das man die Pariser Oper auch
von innen besichtigen kann - und die war schon zu.


So habe ich etwas das bereits ganz oben auf meiner Liste steht
für unseren nächsten Parisurlaub... da müssen wir wohl
noch mal hin. :-))))


Nur einen Steinwurf entfernt, befindet sich das Lafayette.
So ein schönes Gebäude, das von innen mehr an eine Kirche
als an ein Kaufhaus erinnert.


Es hatte noch einen anderen Grund warum wir
erst so spät in die Stadt gefahren sind. Wir wollten Paris
nämlich gerne im Dunkeln erleben, wenn die Gebäude
so schön an gestrahlt sind und das Leben auf den Straßen tobt.
Ich bin eben eine Großstadt-Göre!

"Ick bin´n Stadtkind, dit durch die Stadt schwimmt!
Ick bin´n Stadtkind, dit inna Stadt ertrinkt"
- Ohrboten-


Überall Maler, Musiker die richtige Straßenkonzerte gaben,
Feuerkünstler und unzählige Menschen. Eine super Stimmung.
Und ein traumhafter Blick auf die Seine und Notre Dame.


 Der nächste Punkt auf meiner "Paris-ich-komme-wieder-Liste":
Eine nächtliche Fahrt auf der Seine.

Von dort ging es weiter zum Hotel de Ville,
nicht nur nachts ein faszinierender Anblick.


Dann brach auch schon unser letzter heißer Tag in Paris an.
Einige Punkte standen noch auf dem Programm.
Ich bin froh, dass die Kinder (besonders die Kleinen)
dieses Mammut-Programm so toll und interessiert mitgemacht haben.

Zuerst mobilisierten wir noch mal unsere letzten Kräfte
um den Montmartere zu besteigen und von dort den
traumhaften Blick über die Stadt und
die wunderschöne Kirche Sacre´-Coure zu genießen.


Wundert euch nicht über die dunklen Wolken.
Ich habe das Bild mit "Dramatik Effekt" fotografiert.
Ich liebe diese Einstellung an meinen Fotoapparat :-)

Oben angekommen beschlossen wir, nach einem Bummel
durch das (überlaufene) Künstlerdörfchen zum
Jardin du Luxembourg
zu fahren und uns im Schatten der Bäume auszuruhen.


Am Tag zuvor hatten wir dort einen schönen Spielplatz
endeckt, auf dem sich die Kleinen austoben konnten,
bevor wir den letzten großen Programmpunkt in Angriff nahmen:

den Louvre

Was soll ich sagen. Man muss einfach da gewesen sein.
So tolle Gebäude! Die Decken und die Bilder.
Wir haben nur eine Bruchteil gesehen, aber das was wir
gesehen haben war wirklich sensationell.
Die Mona Lisa war natürlich Pflicht!


Das coole war, dass Personen unter 26 Jahren umsonst reinkommen.
Leider hatte ich meinen Ausweis nicht dabei :-)))) Scherz!

Nach dem köstlichen Abendessen, noch ein letzter sehnsüchtiger
Blick auf das herrliche Notre Dame.


Und dann hieß es auch schon

Au revoir

Paris ich komme wieder - versprochen!



Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


PS Was ein Pariser wahrscheinlich NIE sagen würde:
Mit unseren U-Bahnhöfen können wir richtig punkten!
So sauber und gepflegt!


Mittwoch, 29. Juli 2015

Urlaubsgrüße und ein Gastpost

Heute nur ein kleiner Urlaubsgruß aus Holland.
Das Wetter lässt im Moment noch etwas zu wünschen übrig.
Uns pustet der Wind ganz schön um die Ohren
und von sommerlichen Temperaturen sind wir
auch noch ein gutes Stück entfernt.


 Wir machen es uns aber gemütlich und sind
trotzdem am Strand - und wenn auch nur zum
chillen im gemütlichen Beachhouse zum Cappu trinken.


Warum ich mich heute mal melde, hat aber noch einen
anderen Grund. Die lieben Kerstins von Posseliesje
haben mich vor ein paar Wochen gebeten einen
sommerlichen Gastpost zu schreiben.
 
 
Wenn ihr jetzt also neugierig seid dann viel Spaß beim Lesen!
 
Ansonsten macht es euch nett.
Viele Grüße aus Renesse
 
Doreen


Dienstag, 21. Juli 2015

Typisch für mich? Hortensien... auch


Damit es nicht zu textlastig wird, 
garniere ich diesen Post mit Bildern von meiner Hortesienhecke.

Ja, was ist denn nun typisch für mich?

♥In erster Linie bin ich sehr direkt. Etwas durch die Blume sagen,
um den heißen Brei reden, das ist nicht mein Ding.

♥Vielleicht ist das auch deswegen so, weil ich unglaublich
ungeduldig bin. Mit dem Alter ist das schon etwas besser 
geworden. Nicht gut - aber besser.


♥Lachen. Humor ist mir total wichtig und meistens
hab ich einen flotten Spruch auf den Lippen.
Gar nichts anfangen kann ich mit Leuten die zum 
Lachen in den Keller gehen.

♥Typisch für mich ist auch, das ich eine Löwenmutter bin.
Da ich einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn habe,
laufe ich zur Hochform auf, speziell wenn es um meine Kinder geht.


♥Es gibt wenig was mir egal ist, deswegen habe ich zu den
meisten Dingen eine Meinung und die vertrete ich auch.

♥Ich bin relativ chaotisch aber trotzdem gut organisiert
und man kann sich 100% auf mich verlassen. 
Ich hasse Unzuverlässigkeit.
Wenn ich etwas zugesagt habe dann halte ich das auch.


 ♥Die einen nennen es neugierig, ich würde mich aber als
interessiert bezeichnen. Mich interessiert mein Gegenüber.
Ich mag keine unverbindlichen Menschen.

♥Und ich bin leidenschaftlich. Wenn mir etwas gefällt kann
ich mich unglaublich darüber freuen und zeige das auch.
Genau so kann ich michaufregen wie ein Rohrspatz wenn mir
etwas nicht passt. Dafür bin ich nicht nachtragend. 
Gewitter - und dann ist es auch gut. 

♥Ich habe es gerne schön. Egal worum es geht. Mein Vater
hat früher immer gesagt "es muss ein Gesicht haben" - das 
ist mir sehr wichtig. Es muss einfach vernünftig aussehen.

♥Und davon wie etwas aussehen soll habe ich meistens
 ganz genaue Vorstellungen. 
Und dann muss es auch genau so sein oder gemacht 
werden. Ich gebe zu, das man es mir dann auch schwer recht
machen kann. Da bin ich perfektionistisch.


Nun werde ich aber langsam mal zum Ende kommen.
♥Eine Sache habe ich noch. Ich bin sehr dankbar für das
Leben welches ich führen darf. Ich weiß dass das nicht
selbstverständlich ist und bin sehr glücklich darüber.

 
Nach einer Umfrage in der Familie, was denn typisch für mich wäre,
kamen noch folgende Sätze heraus heraus:

"Weiß jemand wo mein Schlüssel ist?"
Ein Satz den ich gefühlte 20 mal am Tag sage. Wieviele Stunden
meines Lebens ich schon damit verbracht habe meinen
Schlüssel zu suchen, das geht auf keine Kuhhaut.

"Wichtig ist: Volumen am Ansatz!"
Ich hasse es wenn meine Haare so am Kopf angeklatscht sind.
Das sieht furchtbar aus. Dieser Satz sorgt oft für Erheiterung.

"Nicht zu mir, nicht zu mir!!!"
Ich bin kein großer Hundefan, um es mal vorsichtig auszudrücken.
Ich kann aber sicher sein, wenn 100 Menschen in einem Raum
sind und ein Hund, kommt er ganz sicher zu mir.

"Findest du das reicht so?"
Jaaaaaaaa! Meistens ist es eher etwas zu viel als zu wenig.
Wäre ja auch schlimm wenn es andersherum wäre ;-)

"Nie kann man dich erreichen!"
Ich bin selten auf dem Handy erreichbar, rege mich aber tierisch auf,
wenn der Rest der Familie nicht sofort zu erreichen ist.
Das ist ja auch was völlig anderes.

"Ich bin mir sicher du bist Krebs"
Ich habe schon ganz oft Menschen ihr Sternzeichen und/oder
den Aszendenten auf den Kopf zugesagt.

"Willst du das etwa wegwerfen?"
Als Basteltante Nr.1 kann man eben alles gebrauchen!
Es gibt so viele Dinge, aus denen man noch was Schönes machen kann.

Jetzt hab ihr es aber wirklich geschafft!
Ich glaube ich habe noch nie in einem Post so oft
das Wort "ich" benutzt wie in diesem...

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen




Samstag, 18. Juli 2015

Es ribiselt...

Hä? Bitte was?
Die österreichischen Bloggerinnen unter euch 
lachen sich jetzt sicher ins Fäustchen und die meisten
deutschen Bloggerinnen verstehen sicher nur Bahnhof.

Also was sind denn jetzt Ribisel? 
Hört sich lustig an - oder???
Ribisel sind Johannisbeeren!


Überhaupt haben unsere Nachbarn aus der wunderschönen
Alpenrepublik zuckersüße Ausdrücke für bestimmte Lebensmittel.
Da kommt der bodenständige Blumenkohl als vornehmer Karfiol daher.
Das klingt doch eher nach Hochadel als nach Gemüse.

Fisolen zum Beispiel treten immer in größeren Gruppen auf,
das liegt in ihrer Natur. Wer käme auf die Idee, das man es mit 
grünen Bohnen zu tun hätte. Oder so richtig himmlisch 
- im wahrsten Sinne des Wortes - klingt doch Paradeiser.

So ein leckerer Tomatensalat kann ja auch paradiesisch sein.
Wenn sich dann noch ein paar Erdäpfel dazugesellen...
Okay, das war wirklich einfach. Aber eine vornehme Dame
habe ich noch für euch. Lady Melanzani in ihrem lila Dress.
Ein wahrlich herrschaftlicher Name für eine Aubergine. 

Nun aber genug mit dem jungen Gemüse, denn eigentlich
wollte ich euch zeigen, was ich aus dem Körbchen Ribisel gemacht 
habe, den mir mein Vater aus seinem Gartenmitgebracht hat.


 Haferflocken-Johannisbeer-Schnitten mit Baiser

Ratzi-Fatzi ist so ein Blech gebacken, und genau so schnell
von der Familie verputz, da hatte ich wirklich Mühe 
Fotos zu machen. Dieser Kuchen ist aber auch zu lecker!

Zutaten:

Für den Rührteig
250g weiche Butter
175g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
2 Eier (Gr.M)
4 Eigelb (Gr.M.)
1 Prise Salz
150g Mehl
80g Speisestärke
80g Haferflocken
1 gehäufter Teelöffel Backpulver

Für das Johannisbeerbaiser

500g rote Johannisbeeren
7 Eiweiß (Gr.M.)
 200g Zucker 


Schritt 1:
Für den Rührteig Fett, Zucker und Vanillin-Zucker mit den 
Schneebesen des Handrührgerätes schaumig rühren. 
Eier und Eigelb nacheinander unter die Fettmasse rühren. 
Salz zufügen. Mehl, Stärke, Backpulver und Haferflocken mischen 
und unterrühren. Die Fettpfanne des Backofens fetten und 
den Teig darauf streichen. Im vorgeheizten Backofen 
 (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) ca. 25 Minuten backen.

 Schritt 2:
Für das Johannisbeer-Baiser Johannisbeeren waschen und 
mit Hilfe einer Gabel von den Rispen streifen. Eiweiß steif schlagen, 
dabei Zucker einrieseln lassen. Johannisbeeren unterheben. 
Baisermasse auf dem heißen Kuchen verteilen und weitere 
ca. 20 Minuten bei gleicher Temperatur backen, evtl. abdecken

Schon fertig! Schön saftig und köstlich!


Ihr Lieben, das war es auch schon wieder von mir.
Hab einen schönen Sonntag morgen und vielleicht
habt ihr ja zufällig Johannisbeeren im Garten und
die übrigen Zutaten im Haus. Dann könnte es morgen 
auf eurer sonntäglichen Kaffeetafel auch ribiseln!

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


PS Was ein Berliner NIE sagen würde:
"Komm, lass mal abkühlen gehen in der Spree. 
Das mit der miesen Wasserqualität ist nur ein Gerücht."



Sonntag, 12. Juli 2015

Man, man, man...

nun sind aus meinen Freitagsblümchen doch 
wieder Sonntagsblumen geworden.
Obwohl "Blumen" an dieser Stelle nicht ganz der 
richtige Ausdruck ist.

Unkraut trifft es eher. Aber schönes Unkraut!
Auf meinem Bild hat es seine kleinen 
lila Blüten nicht mal entfaltet und 
trotzdem finde ich es irgendwie... apart.


Wie finde ich jetzt die Überleitung von apart zu 
unserem Bett? Gar nicht. Egal.
Einige von euch kennen ja unser Bett, welches
im Frühjahr und im Herbst neu eingekleidet wird.

Also nicht richtig neu, immer im Wechsel.
So ein halbes Jahr kann aber ganz schön lang
werden für ein Auge und immer den gleichen Anblick.

Und außerdem ist es so, dass ich, wenn ich erst 
einmal angefangen habe zu dekorieren, meistens
so richtig im Flow bin und einfach nicht mehr aufhören kann.


Wie ihr im vorletzten Post schon sehen konnten, mag ich es 
im Moment gerne maritim, weil ich mich schon so
auf unseren Urlaub in Holland am Meer freue.

Und als ich mir dann letzte Woche den aktuellen Prospekt
von meinem Lieblingsdiscouter angesehen habe und unser
Bett, da dachte ich: da geht doch was!


Anfangs hatte ich etwas Angst, das sich der bunte
Beach-House-Look etwas mit unserer baroken Tapete 
beißen könnte. Deswegen tasten wir uns bildtechnisch
erstmal langsam ran :-)


Ein wenig Deko dazu, die zur Tapete passt und
quasi der Brückenschlag zwischen Bett und Tapete ist.
Und nun zeig ich euch den Blick vom Balkon.
Ich freue mich jedes mal wenn ich dort sitze
und in unser Schlafzimmer sehe, weil mir alles 
zusammen so gut gefällt.


 Die Tagesdecke kann man auch noch wenden.
Dann ist sie dunkelblau mit kleinen weißen Sternen.
Das gefällt mich inzwischen fast noch besser.


Als ich mir dann so das Schlafimmer angesehen habe,
musste ich auch gleich noch im Wohnzimmer ein 
wenig weiter dekorieren. Als Erstes war das Fenster dran.

 

Danach der Esstisch.


Die Muscheln hat mir mein Sohn vom Miami Beach
mitgebracht. Das fand ich so süß, dass er extra für mich
Muscheln sammeln war. Die Deko in den Gläsern
wandert im Winter sicher ins Bad.


Das war ganz schön viel heute und gleich sind wir
auch durch. Aber nicht bevor ich euch mein 2in1 
Bild für diesen Monat gezeigt habe.

Sommer am Meer


Das war doch klar oder?

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


Ich mach jetzt noch eine kleine Segeltour zu:

Holunderbluetchen
Lady Stil
Ulli´s Welt
doros kinderreich
niwibo