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Samstag, 23. April 2016

Blumiger Samstagsplausch + tränenreiche Buchvorstellung

Heute fehlt mir irgendwie die Energie
für einen kreativen Posttitel. Deswegen
einfach mal so wie es ist.

Die letzten Tage war ganz schön viel los
bei mir, deswegen hatte ich so gut wie 
keine freie Minute, um mich hier bei
euch rumzutreiben. Unser Geburtstags-
Marathon nimmt langsam wieder Fahrt auf.

Am Donnerstag hatte Hugo´s Klasse 
eine Lesenacht und ich hatte mich, in einem 
Anfall von Wahnsinn, dazu bereit erklärt,
mit in der Schule zu schlafen. Zum Einen 
weil sich, wie immer, so gut wie niemand
gefunden hat die Klassenlehrerin zu 
unterstützen. Zum Anderen, weil Hugo 
 am Freitag - also gestern Geburtstag hatte.

 

Ist das bei euren Kindern in der Schule oder
im Kindergarten auch so, dass egal was anliegt:
Osterkörbchen basteln, Sommerfest, Kuchenbasar...
es immer die selben 3-4 Eltern sind die sich
engagieren? Ich frag mich immer was die 
anderen 24 Elternpaare denken.

Jedenfalls war das ne kurze Nacht. Ich denke es
lag am Vollmond, denn die Kinder waren 
kaum unter Kontrolle zu bringen. Trotzdem
hat es Spaß gemacht und Hugo war selig.

Die Freitagsblümchen sind übrigens diesmal
direkt aus dem Garten. Ich finde die Christrose
hat ein total schönes Muster und die Tulpe 
eine tolle Farbe. Zusammen mit meinem neuen
Parfum und dem coolen 5-Jahres-Tagebuch
das ich bei Kerstin&Ich entdeckt habe,
bildet es eine kleine Dekoeinheit bei mir am Bett.


Ich war lange auf der Suche nach einem neuen
Duft. Es ist gar nicht so einfach etwas zu finden, 
mit dem man sich rund herum wohl fühlt.

So, jetzt aber weiter mit meiner Woche.
Gestern haben wir dann Hugo´s Geburtstag gefeiert.
Zunächst mit der buckligen Verwandtschaft.
Ach, das war wieder schön. Ich mag es so wenn
wir alle zusammen sind, schön essen und feiern.

Zu fortgeschrittener Stunde wurden dann wieder
die Babyalben der Kinder aus dem Keller geholt,
durchgeblättert und in Erinnerungen geschwelgt.
Meine Tochter meinte, dass so ein Album doch
etwas ganz anderes wäre als ein Fotobuch.


Da hatte ich die Idee, den großen Kindern 
zum Geburtstag ein weiteres Kinderalbum
zu kleben, aus den ganzen einzelnen Fotos die 
in Kisten im Keller verstaut sind.

Heute haben wir nur einen Tag um zu regenerieren
und morgen steigt dann der Kindergeburtstag...
Also nehmen ich mir jetzt noch die Zeit für 
eine kleine Buchvorstellung.

Beim Lesen ist es ja so bei mir, entweder 
muss es ein richtig spannender Thriller sein 
oder so ein Buch bei dem man sich die 
Augen aus dem Kopf heulen könnte 
(was bei mir relativ schnell passieren kann)

Das Buch welches ich heute vorstelle, gehört zur
zweiten Kategorie. Zum Glück habe ich es in 
unserem Kurzurlaub in Stralsund im Schwimmbad
gelesen, so konnte ich relativ unauffällig in den
Ärmel meines Bademantels schnuffeln ☺


Morgen kommt ein neuer Himmel

Als Brett 14 Jahre alt war, hatte sie noch große Pläne für ihr Leben, festgehalten auf
einer Liste mit Lebenszielen. Heute mit 34 Jahren, ist die Liste vergessen und Brett 
mit dem zufrieden, was sie hat: einen Freund, einen Job und eine schicke Wohnung.

Doch als ihre geliebte Mutter stirb, taucht die Liste wieder auf: Seinerzeit von ihr
 aus dem Mülleimer gefischt hat sie die Liste aufgehoben und deren Erfüllung 
zur Bedingung dafür gemacht, dass Brett ihr Erbe erhält.

Aber Brett ist nicht mehr das Mädchen von damals! Ein Pferd kaufen? Die 
große Liebe finden? Ein Baby bekommen? Was hat ihre Mutter sich bloß dabei gedacht? In ihrem Testament fordert sie Brett dazu auf ihr Leben komplett zu ändern. Brett ist fassungslos. Wie kann ihre Mutter sich derart in ihr Leben einmischen?

Um sie zu unterstützen, hat ihre Mutter ihr mehrere Briefe hinterlassen.
Briefe mit so viel Liebe, Weisheit und Wärme, wie sie nur eine Mutter geben kann.
Briefe, die Brett dazu aufrufen, etwas zu riskieren, ihre Träume nicht aufzugeben 
und ihr Leben in die Hand zu nehmen - denn nur sie selbst kann es ändern.

Meine Meinung dazu:

Das Buch liest sich gut weg und geht ans Herz, so dass man es am Liebsten
gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Das mit den Briefen, hat mich etwas an "P.S. Ich liebe Dich" erinnert, bei dem ich auch dauerhaft in Tränen aufgelöst war.
Das die Geschichte vorhersehbar und nicht sonderlich realistisch ist, fand ich nicht so schlimm, weil sie mich trotzdem exzellent unterhalten hat.


Also, wenn ihr mal in rühreseliger Stimmung seid 
oder kommen wollt, kann ich euch diese Buch 
wärmstens empfehlen. Wer nah am Wasser gebaut
hat, sollte es vielleicht besser zu Hause lesen.

Jetzt werd ich mal noch ne winzig kleine Blog-
runde drehen, bevor ich den Rest für morgen 
vorbereite. Euch wünsche ich noch eine erholsames
Wochenende - macht es euch nett!


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen.


Verlinkt bei:

Sonntag, 3. April 2016

Was noch geschah...

Nun sind die Osterferien zu Ende und 
morgen geht wieder der ganz normale
Wahnsinn los. Irgendwie ist es auch 
schön. Wahrscheinlich bis übermorgen...

Wir haben die letzten Ferientage für 
einen Ausflug nach Stralsund genutzt.
Sehr erholsam! Kennt jemand von euch 
den Hansedom? Ein sehr schönes 
Spaßbad mit angeschlossenem Hotel.


Herrlich wenn man mit dem Bademantel
vom Zimmer direkt ins Bad laufen kann.

Dir Kinder hatten Spaß mit Papa, beim 
rutschen und planschen und Mama
konnte ganz entspannt auf der Liege
 lümmeln und ein paar Bücher lesen, 
von denen ich euch  heute eins vorstellen 
möchte. Das Andere demnächst!


 Den Post garniere ich heute etwas mit 
meinen Lieblingsbildern vom März, die 
ich in schwarz/weiß richtig super finde.

Zurück zum Buch. Früher war ich ein 
riesen Fan vom Großmeister des 
Horrors: Stephen King. Damals 
habe ich jedes Buch gelesen was 
er bis dato geschrieben hatte. 


 Er versteht es ja erstklassig
harmlose Alltagssituationen am Ende 
völlig eskalieren zu lassen - mit dem
Resultat, das einem Alltagsituationen
plötzlich selber gruselig erscheinen.

 Irgendwann war mir dieser subtile Horror 
einfach ZU gruselig und ich habe, zugunsten
meines Seelenheils, mein inniges 
Verhältnis mit Mr. King dauerhaft beendet.


 Heute ist Sebastina Fitzek einer meiner
Lieblingsautoren. Nicht zuletzt weil er 
auch aus Berlin stammt und seine Bücher 
immer einen Bezug zu meiner Heimatstadt
haben. Es spielt in Straßen die ich kenne.
Einmal sogar in der Straße meiner Eltern.


Also habe ich auch von ihm jedes Buch
gelesen, welches er bis jetzt geschrieben hat.
Heute möchte ich euch vorstellen:

Passagier 23.

Das Thema hat mich als passionierte 
Kreuzfahrerin natürlich angesprochen.

Kurze Zusammenfassung:

Der Polizeipsychologe Martin Schwartz hat vor 5 Jahren Frau und Sohn verloren.
Die Beiden waren auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs und sind während der
Reise auf mysteriöse Weise verschwunden. Damals wurde es als Selbstmord 
abgetan. Mit dieser Tatsache konnte sich Martin allerdings nie abfinden, 
war jedoch machtlos, nachdem er den Prosses gegen den Kapitän verloren hat.

Nie wieder wollte Martin einen Fuß auf ein Schiff setzen - und doch folgt er dem 
Hinweis einer älteren Dame und erfährt, dass ein vor Wochen verschwundenes
 Mädchen - auf dem selben Schiff wie seine Frau und sein Sohn - wieder 
aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm...


 Meine Meinung zu dem Buch:

Klingt erstmal megaspannend. Ist es aber nur bedingt. Man kaut sich jetzt nicht 
gerade die Fingernägel ab beim Lesen. Die ganze Geschichte ist mir zu konstruiert 
und an den Haaren herbeigezogen. Von spannend weit entfernt, allenfalls 
fesselnd. Also man will schon wissen wie es weitergeht. Das Ende ist enttäuschend
weil vorhersehbar. Das habe ich bei Sebastian Fitzek eigentlich noch nie erlebt.
Ich hätte es ohne Angst und Grusel auch auf dem Schiff lesen können, was
ich mir bei Stephen King zum Beispiel nicht vorstellen könnte.
.
Alles in allem sein schwächstes Buch wie ich finde. Man muss es nicht gelesen 
haben. Einzig die realen Informationen zu verschwunden Personen auf 
Kreuzfahrtschiffen waren interessant. Ich hätte nicht gedacht, das es tatsächlich 
eine beliebte Selbstmordmethode ist und es auch relativ oft vorkommt.


Ansonsten hatte wir sonnige und tolle
Tage an der Ostsee. Stralsund hat eine 
wunderschöne Altstadt. 

Nächste Woche zeige ich euch ein paar Bilder 
aus dem Ozeaneum, die ich diesmal gleich in
schwarz/weiß geschossen habe, nicht 
wie sonst nachbearbeitet. Das Licht dort
war einfach magisch. 

Jetzt wünsche ich euch einen 
schönen Start in die neue Woche.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


Verlinkt bei:


"Notes of Berlin"


☺☺☺

Dienstag, 17. März 2015

It´s mine & a DIY

Ihr lieben treuen Seelen und auch ihr neuen "Verfolger"
ich habe mich ganz doll über die vielen herzlichen
Kommentare zu meinem letzten Post gefreut.
Jeder Einzelne hat mir ein Lächeln auf´s Gesicht gezaubert.

Ich denke an euch und habe ein ganz schlechtes Gewissen,
das ich in den letzten Wochen fast keine Zeit dazu hatte
bei euch zu lesen, geschweige denn zu kommentieren.

Nun aber ebbt die erste Geburtstagswelle
langsam ab. Heute noch mein Papa,
dann geht es erst wieder Ende April weiter.

Die nächsten Wochen werden also etwas
"bloggerfreundlicher" und ich kann endlich wieder
meinem Lieblinghobby nachgehen.
Darauf freue ich mich schon.


Das vergangene Wochenende allerdings hatte es noch mal
richtig in sich und ich musste auch noch mal richtig ran.
Diesmal sogar höchstpersönlich ;-)

Gut das ich so viele Helferlein habe. Da zahlt sich die
Aufzucht der Brut endlich aus :-))))) Nein Scherz.
Ich freu mich aber trotzdem, das alle immer so toll helfen.

Schon Freitag sind mein Mann und ich in der Küche
zur Höchstform aufgelaufen um das Essen für meine
Gäste vorzubereiten. Samstag haben die Kinder und
ich dann den Rest erledigt.


Es gab so viele Leckereien und das dekorierte Buffet erst...
Ich hoffe ihr habt ein gutes Vorstellungsvermögen, denn ich
habe kein einziges Foto davon gemacht. Ich hatte einfach
keine Zeit und Muße mehr als endlich alles fertig war.

Nur von einem meiner Favoriten habe ich es dann
wenigstens am nächsten Morgen vor dem Frühstück
geschafft ein Foto zu schießen. Sehr außergewöhnlich -
außergewöhnlich lecker. Das solltet ihr unbedingt probieren.


Die Zwiebelmarmelade schmeckt sensationell zu Käse.
Ich kann sie mir aber auch gut zu Fleisch vorstellen.

Als ich zwischendurch mal in die Küche kam und das
geplünderte Buffet gesehen habe, wurde ich kurz nervös.
Ich fände ja nichts schlimmer als wenn das Essen nicht
reichen würde. Aber als ich dann gesehen habe wie alle
sich den Bauch gehalten haben und meinten, sie wären
eigentlich schon nach dem 2. Teller satt gewesen, konnten
aber nicht aufhören, weil sie alles probieren wollten und
alles wieder so lecker war, war ich beruhigt :-)

Ach ja, das war einfach eine tolle Party.
Da ich meine Freunde nicht sooo oft sehe, genieße ich es
sie ein mal im Jahr ALLE um mich zu haben.
Und so wundervolle Geschenke habe ich bekommen.
Eines davon muss ich euch unbedingt zeigen.


Wohn- und Einrichtungsbücher sind ja so gar nicht
Meins.Woran ich aber NIE vorbei komme, sind Koch-
und Dekobücher. Meine beste Freundin weiß das natürlich
und hat mir dieses tolle Buch geschenkt.

Wenn man erst einmal angefangen hat darin zu
blättern, kann man es einfach nicht mehr aus der
Hand legen. Man findet so schöne Dekoideen und
wahnsinnig leckere Rezepte.


Jede einzelne Seite ist mit so viel Liebe zum Detail
gestaltet. Zuckersüß!!! sage ich euch

Und zuckersüß war auch der Kuchen den mir meine
Tochter gebacken hat. Da mein Geburtstag erst am
Sonntag war, habe ich nämlich mit meine Freunden
reingefeiert und am nächsten Tag gab es dann noch
"Geburtstagskaffee" mit meinen Eltern.


Ausnahmsweise mit Kuchen. Eigentlich faste ich ja
Süßigkeiten und Kuchen. Aber am Geburtstag
kann mal eine Ausnahme machen - finde ich.

Kebo fragte ja diesen Monat,
wie bei uns ein typischer Sonntag aussieht.
Der Sonntag steht bei uns ganz im Zeichen der Familie.

Also hat sich mein Geburtstag gar nicht groß von einem
normalen Sonntag unterschieden. Denn am Sonntag
versammelt sich immer die ganze Familie am großen Tisch
im Wohnzimmer und wir essen gemeinsam Mittag.

Das Besondere daran ist, dass wir uns mit dem Kochen
abwechseln. So ist jeder mal dran und alle anderen können
sich verwöhnen lassen. Das erweitert unheimlich den
kulinarischen Horizont und alle genießen das Zusammensein.


Manchmal decke ich dann den Tisch ganz schön.
Mit Kerzen und Blümchen und so. Manchmal
stellen wir aber auch einfach nur die Töpfe auf den Tisch
oder schmeißen den Grill an. Immer so wie uns gerade ist.
Hauptsache alle zusammen :-)))

Ganz vorne auf dem letzten Bild seht ihr auch schon
mein heutiges DIY. Ich habe so obergoldige kleine
Holzlöffel entdeckt, die sicher noch öfter hier auftauchen
werden. Heute als "Namesschilder"



Dafür habe ich mir einfach etwas Masking Tape
geschnappt und die Löffel beklebt. Ein Schleifchen gebunden
und beschriftet. Das geht wirklich schnell und sieht schön aus.


Da gibt es ja 1000 Möglichkeiten. Den Stiel in rosa zu
lackieren, kann ich mir auch gut vorstellen.
Mal sehen, vielleicht für die Ostertafel.

Das ist jetzt sozusagen mein Stichwort zum Ende zu
kommen. Ich wünsche euch eine sonnige Woche und
verabschiede mich mit neuer Osterdeko.


Den Hasen und die tollen Holzeier habe ich
übrigens im letzten Jahr bei
Susanne von Amarath´s Träumerei gewonnen.



Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


PS Was ein Berliner NIE sagen würde:
"Abgefahren, was man alles so für Leute in der U8 sieht."


Verlinkt bei:


art of 66 - revival link party
Ulli´s Welt - Rosasammelaktion
Niwibo - Buch des Monats

Mittwoch, 18. Februar 2015

Was die Tribute von Panem mit unserem Urlaub zu tun haben

Kennt ihr das? Ihr lest ein Buch oder hört ein Lied und plötzlich merkt ihr, 
das es zu eurer momentanen Situation passt. So ging es mir im Urlaub. 
Seit ich das erste Mal "Die Tribute von Panem" zufällig im Fernsehen 
gesehn habe bin ich totaler Fan der Story und habe den zweiten und 
dritten Teil des Films in meinem Lieblingskino gesehen.


Für den Urlaub hatte ich mir vorgenommen alle drei Bücher zu lesen.

Zusammenfassung von ersten Teil (damit ihr wisst worum es geht):

 Nordamerika existiert nicht mehr. Kriege und Naturkatastrophen
 haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden, 
geführt von einer unerbittlichen Regierung - dem Kapitol. 
Panem ist in 12 (13) Distrikte aufgeteilt die das Kapitol versorgen.
Während in den Distrikten Menschen (ver)hungern und ums nackte 
Überleben kämpfen, leben die Bewohner des Kapitol im Überfluss. 


Jedes Jahr zur Ernte finden zur Belustigung des Kapitols grausame 
Spiele statt - die sogenannten Hungerspiele. Aus jedem Distrikt werden
2 Jugendliche ausgelost. Ein Junge und ein Mädchen. Diese müssen
in einer Arena gegeneinander kämpfen und nur ein Einziger darf überleben.


Als die sechzehnjährige Katniss erfährt, 
dass ihre kleine Schwester ausgelost wurde, 
meldet sie sich an ihrer Stelle und nimmt Seite an Seite mit dem gleichaltrigen 
Peeta den Kampf auf. Wider alle Regeln rettet er ihr das Leben. 
Katniss weiß nicht was sie davon halten soll – was empfindet Peeta für sie?
Und was noch wichtiger ist, was empfindet sie für ihn?
 Kann wirklich nur einer von ihnen überleben? Eine faszinierende 
Gesellschaftsutopie über eine unsterbliche Liebe und tödliche Gefahren, 
hinreißend gefühlvoll und super spannend. 


In diesem Fall ist es nicht so schlimm, wenn man erst den Film gesehen 
und dann das Buch gelesen hat, da sich beide perfekt ergänzen.
Der Film ist exzellent umgesetzt (teilweise besser als beschrieben) und nah am Buch.
Die Personen bekommen durch das Buch noch etwas mehr Tiefgang.

Es gibt allerdings einen Wermutstropfen. Entweder ist das Buch schlecht 
übersetzt oder es ist schlecht geschrieben. Soll heißen: sehr einfach geschrieben.
Die supergute Geschichte und die tollen Charaktere allerdings haben mich so in den 
Bann gezogen und mitgenommen (auch im wahrsten Sinne des Wortes), 
dass ich nach kurzer Zeit darüber hinwegsehen konnte
(vielleicht wurde es im Laufe des Lesens auch besser).

Was soll ich sagen, ich habe die drei Bücher in einem Rutsch durchgelesen.
Schön. Und ich weiß jetzt wie die Geschichte ausgeht *hi,hi*
Das dritte Buch wurde nämlich in zwei Teilen gedreht und der letzte
Film kommt erst im Herbst ins Kino. Schon alleine dafür hat es sich gelohnt.
(Wenn man so neugierig ist wie ich. ) 


Mit diesem Buch (Büchern) werde ich erstmalig an Nicoles
 "Buch des Monats" teilnehmen.Wer also sehr spannende 
Geschichten mag und auch mal ein Tränchen
verdrücken will, dem könnte das Buch gut gefallen.

Ihr habt sicher schon gemerkt, welche Parallelen ich da zwischen 
dem Buch und unserem Urlaub gezogen habe.
Dieser absolute Luxus auf dem Schiff.


Und dann der Gedanke, das die Angestellten teilweise aus einer 
anderen Welt stammen, in der es nicht so viel zu Essen gibt.
Von dem Rest mal ganz abgesehen. Ich kann nicht sagen das ich 
ein schlechtes Gewissen habe, weil ich denke dass sie in ihren Ländern 
nicht ansatzweise soviel verdienen könnten und mit ihrem Lohn
wahrscheinlich die ganze Großfamilie versorgen. 
Trotzdem habe ich mir so meine Gedanken gemacht
und es ist ein komisches, manmal auch beschämendes Gefühl.

Nun aber zu unserer Reise. Sie führte uns zunächst von Genua nach Rom.
Klar das die Arena in meinem Buch nicht mit dem Kolosseum zu vergleichen ist.
Es spielt ja in der Zukunft. Aber die Verbindung kam mir trotzdem 
sofort in den Sinn als ich dort stand. Das selbe grausame Spiel...


Weiter ging es nach Palermo.


Das ist Palermo...


... aber auch das. Die Stadt hatte lange unter dem
korrupten Einfluss der Mafia zu leiden.

Nächster Stop: Tunis


Da sind wir nur ganz kurz vom Schiff runter, weil die Kinder
unbedingt Kamel reiten wollten und ich Gewürze aus der
Medina im Hafen brauchte. Vor zwei Jahren haben wir einen
Ausflug in die alte Medina gemacht... aber ganz ehrlich...nee!
Ist mir zu eng, zu viele Menschen und die Verkäufer zu anhänglich.
Wir haben lieber das tolle Wetter auf dem Schiff genossen.


Am Abend hatte es sich dann aber zugezogen und als wir
den Hafen verlassen haben, sah der Himmel so aus:


 ein Gewitter zog auf. So war dann auch der Seetag.
Uijuijui. Fast 10 Meter hohe Wellen, 48 Stunden lang.
Das war ein ganz schönes Geschaukel. Eigentlich mehr als das.
Ich war froh als und das wir wohlbehalten in Barcelona ankamen.


Auch dort hatten wir herrliches Wetter, wenn auch bitterkalt.
Genau wie am nächsten Tag in Marseille.
Dort fand am Jachthafen gerade ein Fischmarkt statt.


Wusstet ihr, das man Seeigel essen kann???
Ich nicht!


Nach einer Woche haben wir dann wieder in Genua angelegt,
sind von Bord gegangen, mit dem Zug nach Mailand gefahren.
Waren dort noch ein wenig shoppen, bis es dann abends wieder
zurück nach Berlin ging.

Und dann war der schöne Urlaub schon wieder vorbei.
Aber wir haben uns so erholt, als wären wir drei Wochen unterwegs gewesen.


Nun noch kurz ein paar Worte zum Bloggertreffen.
Es haben sich ja schon einige angemeldet und bis
heute Abend ist noch Zeit.Aber auch wer es sich später überlegt,
da lässt sich dann auch sich noch was machen.
Also schreibt mich ruhig an!


Heute beginnt ja die Fastenzeit. *Schluck*
Habt ihr euch was vorgenommen? Ich ringe noch mit mir.
Mein Sohn und seine Freundin machen das jedes Jahr.
6 Wochen keine Süßigkeiten, kein Kuchen, kein Knabberzeug und
kein Fast Food. Dieses Jahr sind sogar Cornflakes tabu.

Gut Cornflakes und Knabberzeug machen mich eh nicht so an.
Um genau zu sein esse ich so was nie und der Verzicht soll ja auch
schwer fallen, sonst wäre es ja kein Verzicht. Fast Food kommt nicht in
Frage, ich brauche ab und an einen Döner :-)))
Ich ringe noch mit mir.

Wenn ich mitmache, dann will ich auch konsequent sein und es sind
ja nur 6 Wochen. Andere Menschen haben die Wahl gar nicht und
leben auch... ob ich das schaffe???

Außerdem würde es vielleicht figurtechnisch auch noch mal einen Schub geben,
wenn ich 6 Wochen auf Süßigkeiten verzichten würde. Da bin ich am Ball.
Sogar auf dem Schiff hab ich die Zügel nicht schleifen lassen.
Zum WW-Treffe gehe ich sowieso jede Woche!

Ich halte euch auf dem Laufenden, wie ich mich entschieden habe.
Trotzdem würde mich interessieren, worauf ihr die nächsten
6 Wochen verzichten werdet. Wenn überhaupt.


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


P.S. Was ein Berliner NIE sagen würde:
 "Die Baustelle ist bestimmt bald wieder weg."