Nun sind die Osterferien zu Ende und
morgen geht wieder der ganz normale
Wahnsinn los. Irgendwie ist es auch
schön. Wahrscheinlich bis übermorgen...
Wir haben die letzten Ferientage für
einen Ausflug nach Stralsund genutzt.
Sehr erholsam! Kennt jemand von euch
den Hansedom? Ein sehr schönes
Spaßbad mit angeschlossenem Hotel.
Herrlich wenn man mit dem Bademantel
vom Zimmer direkt ins Bad laufen kann.
Dir Kinder hatten Spaß mit Papa, beim
rutschen und planschen und Mama
konnte ganz entspannt auf der Liege
lümmeln und ein paar Bücher lesen,
von denen ich euch heute eins vorstellen
möchte. Das Andere demnächst!
Den Post garniere ich heute etwas mit
meinen Lieblingsbildern vom März, die
ich in schwarz/weiß richtig super finde.
Zurück zum Buch. Früher war ich ein
riesen Fan vom Großmeister des
Horrors: Stephen King. Damals
habe ich jedes Buch gelesen was
er bis dato geschrieben hatte.
Er versteht es ja erstklassig
harmlose Alltagssituationen am Ende
völlig eskalieren zu lassen - mit dem
Resultat, das einem Alltagsituationen
plötzlich selber gruselig erscheinen.
Irgendwann war mir dieser subtile Horror
einfach ZU gruselig und ich habe, zugunsten
meines Seelenheils, mein inniges
Verhältnis mit Mr. King dauerhaft beendet.
Heute ist Sebastina Fitzek einer meiner
Lieblingsautoren. Nicht zuletzt weil er
auch aus Berlin stammt und seine Bücher
immer einen Bezug zu meiner Heimatstadt
haben. Es spielt in Straßen die ich kenne.
Einmal sogar in der Straße meiner Eltern.
Also habe ich auch von ihm jedes Buch
gelesen, welches er bis jetzt geschrieben hat.
Heute möchte ich euch vorstellen:
Passagier 23.
Das Thema hat mich als passionierte
Kreuzfahrerin natürlich angesprochen.
Kurze Zusammenfassung:
Der Polizeipsychologe Martin Schwartz hat vor 5 Jahren Frau und Sohn verloren.
Die Beiden waren auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs und sind während der
Reise auf mysteriöse Weise verschwunden. Damals wurde es als Selbstmord
abgetan. Mit dieser Tatsache konnte sich Martin allerdings nie abfinden,
war jedoch machtlos, nachdem er den Prosses gegen den Kapitän verloren hat.
Nie wieder wollte Martin einen Fuß auf ein Schiff setzen - und doch folgt er dem
Hinweis einer älteren Dame und erfährt, dass ein vor Wochen verschwundenes
Mädchen - auf dem selben Schiff wie seine Frau und sein Sohn - wieder
aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm...
Meine Meinung zu dem Buch:
Klingt erstmal megaspannend. Ist es aber nur bedingt. Man kaut sich jetzt nicht
gerade die Fingernägel ab beim Lesen. Die ganze Geschichte ist mir zu konstruiert
und an den Haaren herbeigezogen. Von spannend weit entfernt, allenfalls
fesselnd. Also man will schon wissen wie es weitergeht. Das Ende ist enttäuschend
weil vorhersehbar. Das habe ich bei Sebastian Fitzek eigentlich noch nie erlebt.
Ich hätte es ohne Angst und Grusel auch auf dem Schiff lesen können, was
ich mir bei Stephen King zum Beispiel nicht vorstellen könnte.
.
Alles in allem sein schwächstes Buch wie ich finde. Man muss es nicht gelesen
haben. Einzig die realen Informationen zu verschwunden Personen auf
Kreuzfahrtschiffen waren interessant. Ich hätte nicht gedacht, das es tatsächlich
eine beliebte Selbstmordmethode ist und es auch relativ oft vorkommt.
Ansonsten hatte wir sonnige und tolle
Tage an der Ostsee. Stralsund hat eine
wunderschöne Altstadt.
Nächste Woche zeige ich euch ein paar Bilder
aus dem Ozeaneum, die ich diesmal gleich in
schwarz/weiß geschossen habe, nicht
wie sonst nachbearbeitet. Das Licht dort
war einfach magisch.
Jetzt wünsche ich euch einen
schönen Start in die neue Woche.
Liebe Grüße aus Berlin
Doreen
Verlinkt bei:
"Notes of Berlin"
☺☺☺