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Sonntag, 3. April 2016

Was noch geschah...

Nun sind die Osterferien zu Ende und 
morgen geht wieder der ganz normale
Wahnsinn los. Irgendwie ist es auch 
schön. Wahrscheinlich bis übermorgen...

Wir haben die letzten Ferientage für 
einen Ausflug nach Stralsund genutzt.
Sehr erholsam! Kennt jemand von euch 
den Hansedom? Ein sehr schönes 
Spaßbad mit angeschlossenem Hotel.


Herrlich wenn man mit dem Bademantel
vom Zimmer direkt ins Bad laufen kann.

Dir Kinder hatten Spaß mit Papa, beim 
rutschen und planschen und Mama
konnte ganz entspannt auf der Liege
 lümmeln und ein paar Bücher lesen, 
von denen ich euch  heute eins vorstellen 
möchte. Das Andere demnächst!


 Den Post garniere ich heute etwas mit 
meinen Lieblingsbildern vom März, die 
ich in schwarz/weiß richtig super finde.

Zurück zum Buch. Früher war ich ein 
riesen Fan vom Großmeister des 
Horrors: Stephen King. Damals 
habe ich jedes Buch gelesen was 
er bis dato geschrieben hatte. 


 Er versteht es ja erstklassig
harmlose Alltagssituationen am Ende 
völlig eskalieren zu lassen - mit dem
Resultat, das einem Alltagsituationen
plötzlich selber gruselig erscheinen.

 Irgendwann war mir dieser subtile Horror 
einfach ZU gruselig und ich habe, zugunsten
meines Seelenheils, mein inniges 
Verhältnis mit Mr. King dauerhaft beendet.


 Heute ist Sebastina Fitzek einer meiner
Lieblingsautoren. Nicht zuletzt weil er 
auch aus Berlin stammt und seine Bücher 
immer einen Bezug zu meiner Heimatstadt
haben. Es spielt in Straßen die ich kenne.
Einmal sogar in der Straße meiner Eltern.


Also habe ich auch von ihm jedes Buch
gelesen, welches er bis jetzt geschrieben hat.
Heute möchte ich euch vorstellen:

Passagier 23.

Das Thema hat mich als passionierte 
Kreuzfahrerin natürlich angesprochen.

Kurze Zusammenfassung:

Der Polizeipsychologe Martin Schwartz hat vor 5 Jahren Frau und Sohn verloren.
Die Beiden waren auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs und sind während der
Reise auf mysteriöse Weise verschwunden. Damals wurde es als Selbstmord 
abgetan. Mit dieser Tatsache konnte sich Martin allerdings nie abfinden, 
war jedoch machtlos, nachdem er den Prosses gegen den Kapitän verloren hat.

Nie wieder wollte Martin einen Fuß auf ein Schiff setzen - und doch folgt er dem 
Hinweis einer älteren Dame und erfährt, dass ein vor Wochen verschwundenes
 Mädchen - auf dem selben Schiff wie seine Frau und sein Sohn - wieder 
aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm...


 Meine Meinung zu dem Buch:

Klingt erstmal megaspannend. Ist es aber nur bedingt. Man kaut sich jetzt nicht 
gerade die Fingernägel ab beim Lesen. Die ganze Geschichte ist mir zu konstruiert 
und an den Haaren herbeigezogen. Von spannend weit entfernt, allenfalls 
fesselnd. Also man will schon wissen wie es weitergeht. Das Ende ist enttäuschend
weil vorhersehbar. Das habe ich bei Sebastian Fitzek eigentlich noch nie erlebt.
Ich hätte es ohne Angst und Grusel auch auf dem Schiff lesen können, was
ich mir bei Stephen King zum Beispiel nicht vorstellen könnte.
.
Alles in allem sein schwächstes Buch wie ich finde. Man muss es nicht gelesen 
haben. Einzig die realen Informationen zu verschwunden Personen auf 
Kreuzfahrtschiffen waren interessant. Ich hätte nicht gedacht, das es tatsächlich 
eine beliebte Selbstmordmethode ist und es auch relativ oft vorkommt.


Ansonsten hatte wir sonnige und tolle
Tage an der Ostsee. Stralsund hat eine 
wunderschöne Altstadt. 

Nächste Woche zeige ich euch ein paar Bilder 
aus dem Ozeaneum, die ich diesmal gleich in
schwarz/weiß geschossen habe, nicht 
wie sonst nachbearbeitet. Das Licht dort
war einfach magisch. 

Jetzt wünsche ich euch einen 
schönen Start in die neue Woche.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


Verlinkt bei:


"Notes of Berlin"


☺☺☺