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Mittwoch, 10. Juli 2019

Wundervolles Kroatien... und ein kleines, schnelles DIY

Gerade frisch aus dem Urlaub zurück, 
zeige ich euch heute ein Mini DIY.
Und ganz nebenbei werde ich euch 
auch noch ein wenig von Kroatien vor- 
schwärmen und ein paar Bilder zeigen. 

Ich bin ja so begeistert! 
Von der wundervollen Landschaft,
die mich in Istrien, dort wo wir waren,
sehr an die Toskana erinnert hat. Vor 
allem aber auch von den unglaublich
netten, hilfsbereiten und
entspannten Menschen dort.


Unser Ort, in dem wir Urlaub gemacht
haben, hieß Banjole und ist ganz klein
und gemütlich und ganz und gar
untouristisch. Genau wie ich es mag!

Wenn wir Lust auf Trubel hatten, dann 
sind wir einfach in die nächstgrößere
Stadt gefahren. Und das war Pula.
Auf den ersten Blick dachte ich 
wirklich ich bin in Verona oder gar 
Rom gelandet, wegen des super 
schönen antiken Amphietheaters.


Wir waren aber auch viel mit dem 
Boot unterwegs. Entlang der Küste 
von Istrien gibt es wunderschöne
Buchten, die wir oft sogar ganz
für uns alleine hatten.

Banjole hat, obwohl es so klein ist,
aber noch mehr zu bieten. Nur 
wenige Meter von unserem Haus entfernt,
begann der Weg auf eine kleine 
Halbinsel. Man läuft durch einen
kleinen Pinienwald, immer an
der Steilküste entlang.


Irgendwann landet man dann an der
der Bunkerbar und auch am Bunker
selber. Von dort aus hat man den
allerschönsten Blick auf den 
Sonnenuntergang.

Wir sind abends oft dort hin gegeangen.
Haben uns auf den Bunker gesetzt, etwas 
getrunken, die Beine baumeln lassen
und dabei zugesehen, wie die Sonne
im Meer versunken ist. 


Ein weiteres Highlight des Ortes
waren die Beiden lieben Menschen,
die uns die Wohnung vermietet haben.
Zelko und Zorica. So herzliche und
hilfsbereite Vermieter, die uns jeden
Wunsch von den Augen abgelesen 
haben, noch bevor wir selber wussten,
dass wir ihn hatten. 

An einem Abend haben sie für 
uns gekocht. Meeresfrüchte-Risotto,
was alleine schon ein Gedicht war.
Und über Feuer zubereitete Fische,
die Zelkos Vater erst am Morgen
aus dem Meer geholt hatte.
Ein Gedicht!

 
 Dafür wollten wir uns natürlich auch
bedanken und ich habe überlegt,
etwas kleines zu basteln. Da ich
natürlich nichts dabei hatte, musste
ich mit dem auskommen was ich
gefunden habe.

Marmeladenglas, Stock, Steine,
eine Muschel und ein Zettel, einen
Stift und einen Geldschein. Aber reicht 
eigentlich auch. Auf einige Steine
habe ich Fische gemalt und den
Zettel als Fahne am Stock befestigt.


Aus dem Geldschein ein kleines 
Boot gefaltet und das Fähnchen
mit einem "Danke" beschriftet.
Keine große Sache, aber es kam
trotzdem gut an. Ich glaube, wenn 
man sieht das etwas mit Liebe 
gemacht ist kommt es immer gut an.

Ansonsten haben wir uns auch 
noch weitere Städte in Istrien 
angesehn und eine war schöner 
als die andere. Porec zum Beispiel,
hat mir fast am besten Gefallen.


 Aber auch Rovinj ist unbedingt 
sehenswert. Wirklich wunderschön.
Genau wie Hum, die kleinste Stadt der 
Welt. Solltet ihr dort hin fahren,
nicht wundern, wenn die Straße 
immer enger wird und ihr denkt,
hier kann es nicht mehr weiter 
gehen. Doch, doch! Ihr seid richtig!

 
So, nun hoffe ich, dass ich 
euch so richtig Lust auf Kroatien 
gemacht habe und vielleicht noch 
einen kleine Anregung wie ihr
im Sommer auf nette Art Geld
verschenken könnt.


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


Verlinkt bei creadienstag

Samstag, 9. März 2019

Dresden - das Tal der Ahnungslosen

Diese Zeiten, sind ja zum Glück lange,
 lange vorbei. Trotzdem kommt mir, wenn 
ich dort bin, diese Formulierung immer 
noch in den Sinn. Genannt wurde das 
Gebiet in und um Dresden deswegen so, weil 
zu DDR-Zeiten dort weder "Westfernsehen"
noch "Westradio" empfangen werden konnte.

 Jedenfalls nicht ohne größeren, und 
vermutlich illegalen, Aufwand. Da waren 
wir in Berlin schon besser dran.
Aber darum soll es heute gar nicht gehen. 


Mein Mann und ich nehmen uns ab und an
 eine kleine Familienauszeit um nicht zu 
vergessen, dass wir nicht nur Mama und 
Papa sind, sondern auch ein Paar. 

Es tut uns gut, wenn wir uns mal zwei 
oder drei Tage nur auf uns konzentrieren und
 zusammen etwas Schönes unternehmen. 

Die halbwüchsigen Kinder sind auch 
nicht so super traurig wenn die großen 
Geschwister mit ihnen chillen und 
sie kulinarisch verwöhnen. Schon alleine 
deswegen müsste ich auch mal in die 
Betreuung zu den Großen. Na kommt ja 
vielleicht noch, in 50 Jahren oder so. 


Diesmal fiel unsere Wahl also auf Dresden. 
War meine Idee. Ich hatte die Stadt ja schon 
vor 2 Jahren, zusammen mit den Kindern in 
den Herbstferien erkundet. Und mich direkt 
verliebt. Dresden ist eine wunderschöne Stadt. 

Gut der Dialekt ist etwas ... ähm ja ... 
gewöhnungsbedürftig, aber es geht schon. 
Eigentlich mag ich Dialekte ja total gerne 
aber der ist schon echt very strong. 
Sorry ihr Süßen da in Dresden. 
Ich lieb euch trotzdem! 
(Berlinerisch ist jetzt auch nicht soooo toll)


Ich hatte uns ein schönes Hotel gebucht, das 
Inside Dresden, direkt hinter der Frauenkirche. 
Falls jetzt irgendein findiges Bürschchen denkt, 
ha WERBUNG... Nee, nee. Schön wäre es. 

Ich hab die Rechnung da! Bisher hat sich noch 
kein Hotel bei mir gemeldet, das mich umsonst 
bei sich wohnen lassen wollte. Aber ich wäre 
bereit mich für meine Leser zu opfern! 😁 


Gut auch ohne eine Gegenleistung seitens 
des Hotels, kann ich es euch sehr empfehlen. 
Wie übrigens alles hier in diesem Post. 

Das Hotel ist total schön, sehr modern 
und stylish. Das mitgebuchte Abendessen 
am Freitag war sensationell und wurde mit 
lustigem Besteck aufgetischt. Findet ihr 
nicht auch, das der Löffel eher an einen 
Schuhanzieher erinnert? 

Das Frühstück allerdings...
 na ja, reden wir nicht davon. 
Es lohnt sich nicht. 


Dafür ist die Bar im 6.Stock ein echtes 
Highlight! Mit direktem Blick auf die 
beleuchtete Frauenkirche. Sehr cool! 

Die Cocktails haben ihren Preis, 
aber die Show die beim Zubereiten 
geboten wird entschädigt für das kurze 
Schlucken beim Blick in die sehr 
umfangreiche und ausgefallene Karte. 

Da ist es nicht leicht sich zu entscheiden 
und eine große Portion Experimentierfreude 
gehört auf jeden Fall auch mit dazu. 
Trotzdem sollte man sich dieses Erlebnis 
und den irren Blick nicht entgehen lassen.


Am Samstag sind wir dann ein wenig durch 
die Stadt gebummelt. Erst die Brühlsche 
Terrasse entlang. Unter uns die Elbe, 
gegenüber die Neustadt. Das Wetter war 
traumhaft und der Typ der seine Seifenblasen
 in den Himmel geschickt hat, hat auf jeden 
Fall gute Laune, Leichtigkeit und ein 
Glücksgefühl verbreitet. Einfach schön. 
Da wird man wieder zum Kind.


Dann noch ein wenig durch die Stadt. 
Sightseeing und Shopping... herrlich. 
Die perfekte Kombination! 
Irgendwo hinsetzten, ein Käffchen 
trinken, quatschen und einfach Zeit 
füreinander haben. Genau deswegen 
genieße ich diese Wochenenden.

Nach unserem Nachmittagschläfchen - 
uns taten nämlich ganz schön die Füße
 weh, haben wir uns auf den Weg zu den 
Elbschlössern gemacht. Die liegen etwas 
abseits des Zentrums und thronen hoch 
über der Elbe mit einem atemberaubenden 
Blick über Dresden. Als wir dort ankamen, 
war gerade ein richtiges Himmelsspektakel. 

Ich habe unzählige Bilder davon gemacht. 
Zeige euch aber, um nicht zu langweilen 
nur dieses eine.


Dort haben wir dann in einem der 
Schlösser, mit eben dieser spektakulären 
Aussicht, zu Abend gegessen. Ein 
wunderschöner Tag ging zu Ende 
und mein Mann musste sich noch kurz 
beim warten auf mich die Zehen abfrieren.

 Aber ich wollte doch mein neu 
erworbenes Wissen um den ISO-Wert 
noch schnell oder auch ausgiebig am
 Lingnerschloss testen. 
Da musste er durch!


Auch den Sonntag wollten wir nicht 
ungenutzt verstreichen lassen. 
Wir haben ja nur 1 1/2 Stunden Weg bei 
freier Stecke von Dresden nach Berlin.

 Erst mal ausschlafen versteht sich. Wenn 
schon, denn schon. Das Wetter war super, 
der Himmel blitzeblau und die Sonne 
schien. Was will man mehr?


Also haben wir uns auf den Weg in Richtung 
"Weißer Hirsch" gemacht. Einem besonders 
schönen Stadtteil von Dresden. 

Dort stehen so herrliche alte Villen. 
Ganz nebenbei unser Traumhaus entdeckt.
 Nicht das wir mir unserem Haus unzufrieden
 wären. Aber ne Steigerung gibt es ja immer. 
Direkt davor haben wir das Auto geparkt 
und sind zur Bergstation der historischen 
Standseilbahn gelaufen.


Leichte Panik und Hetze, die Bahn stand 
da und war abfahrbereit und wir brauchten 
noch Fahrkarten. Aber alles kein Problem. 
Der Herr war so nett auf uns zu warten
 und ab ging die wilde Fahrt gen Tal nach 
Loschwitz. Einem eben so reizendem 
Stadtteil. Klein aber fein und so weit ich 
es gesehen habe, von Kunsthandwerk und 
alten Gebäuden geprägt. 


Dann haben wir noch einen kleinen 
Spaziergang runter zur Elbe gemacht, 
die schöne Brücke von unten und von oben 
bewundert, und sind dann ganz gemütlich 
wieder mit der Standseilbahn hoch
 gefahren um den Heimweg anzutreten.


 Ich kann nur sagen, es war ein wunderschönes 
Wochenende und Dresden ist immer eine 
Reise wert!

Wohin geht eure nächste Reise? 
Was habt ihr so geplant? 
Ich genieße jetzt das Wochenende und wünsche 
euch viel Spaß, bei allem was ihr vorhabt.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


Samstag, 4. November 2017

Irland - von Dublin nach Howth

Nun heißt es zum letzten Mal in
diesem Jahr die Koffer packen.
Gerade erst zurück aus Dresden
geht es am Montag für eine
Woche nach Prag. 

Heute will ich euch aber endlich 
den zweiten Teil meiner Irland-
reise zeigen. Es war einfach zu 
schön um die Bilder auf dem
Laptop versauern zu lassen.

Und dann ist erstmal Schluss 
mit Reiseposts, sei denn ihr habt 
immernoch nicht genug und
wollt noch ein wenig von Prag 
und/oder Dresden sehen.

 Ansonsten habe ich danach auch 
mal wieder mehr Zeit zum basteln
 und werkeln. Da freue ich mich 
schon sehr drauf. 

Dann werde ich auch wieder 
meine Home sweet Home 
Linkparty starten. Ich kann
jetzt schon mal verraten das es 
 um´s Schlafzimmer gehen
 wird. Inklusive Makramee.


Nun aber zu Howth. Einem wunderschönen
Fischerdörfchen auf einer Halbinsel gelegen
und von Dublin aus ganz einfach mit 
dem Linienbus zu erreichen.

Vielleicht sollte euch euch erstmal verraten
warum ich überhaupt in Irland war und 
warum ich soviel alleine unterwegs war.

Ich durfte meinen Mann nämlich auf 
einer Dienstreise begleiten. Er musste 
arbeiten und ich konnte alles erkunden.
Praktische Kombination ;-)

Da ich in Dublin schon soviel gesehen 
hatte, habe ich im Internet geforscht
wo man schnell von Dublin aus hin-
kommt - raus aus der Stadt.


Die Wahl fiel auf Howth und ich habe
es nicht bereut. Ganz im Gegenteil. Es 
hat mir so gut gefallen, dass ich am 
nächsten Tag nochmal mit meinem 
Mann dorthin gefahren bin.

Was mich an Irland am meisten 
begeistert sind eindeutig die Menschen.
Sie sind unglaublich freundlich und
haben einen wirklich guten Humor.

Ich muss euch unbedingt von meiner
Begegnung mit dem Busfahrer erzählen.
Solche wünschte ich mir hier in Berlin.
Vorneweg: Mein Englisch ist grotten-
schlecht und reicht nur für´s Äußerste.


Beim Einsteigen zeigte ich ihm 
auf meinem Handy wo ich hin will
und fragte ob er dorthin fährt. Er 
nickte kurz und ich setzte mich 
oben in die erste Reihe um 
die schönste Aussicht zu haben. 

Irgendwann hielt der Bus, der 
so gut wie leer war, und der Fahrer 
sagte irgendwas durch. Da ich nichts 
verstanden habe fühlte ich mich 
zunächst gar nicht angesprochen.

Dann dachte ich, das es vielleicht
die Endhaltestelle ist und alle 
aussteigen müssen. Also bin
ich runtergegangen und habe den
Fahrer gefragt ob hier die 
Endhaltestelle ist.


Und er "ICH fahre weiter aber DU wolltest
hier aussteigen. Wo willst du denn hin?"
Ich "Keine Ahnung. Wo es schön ist"
Er " Dann musst du hier raus. Hier ist es
am Schönsten" Total cool, dass er nach 40
min Fahrt noch wusste wo ich hin will. Das 
hätte in Berlin keinen Fahrer interessiert.

Und er hatte nicht zu viel versprochen!
Die Aussicht von dort oben auf´s 
Meer war ein Traum. Wunderschön!
Von  Howth Summit kann man die 
ganze Bucht von Dublin überblicken.


Dort oben, immer an den Klippen
 entlang, kann man auf dem Cliff  
Walk bis runter zum Hafen laufen.
Festes Schuhwerk ist von Vorteil.
Madame hatte natürlich Absatz-
schühchen an. Aber ich bin ja keine
Püppi. Damit ging es natürlich auch.


Man läuft in gemütlichem Tempo
eine gute halbe Stunde. Ich war erstaunt das 
sogar große Palmen am Wegesrand wachsen. 


 Alleine hätte ich mich dort wahrscheinlich
nicht langgetraut weil der Weg schon 
recht einsam ist. Also keine Tourischwärme.
Aber ich bin auch ein ängstlicher Typ.
 

War nicht gefährlich ;-) Und ab und 
an kamen uns sogar Leute entgegen.
Am Tag zuvor hatte ich auch schon ein 
nettes Restaurant ins Auge gefasst.


Denn einmal in diesem Uralub wollte
ich unbedingt Fish&Chips essen.
Überall in Howth wird fangfrischer
Fisch serviert. Sehr lecker!

 

Und als Nachtisch einen warmen 
Apple Crumble mit Vanilleeis.



Von dort aus sind wir dann zum Hafen 
geschlendert. Vorbei an niedlichen 
Häusern die das Straßenbild prägen.


Man sollte sich schon einen
Tag Zeit nehmen für diesen Ausflug
und die Stunden dort wirklich genießen.


Der Hafen von Howth ist total 
schnuckelig. Dort liegen Yachten und 
Fischerboote. Alles sehr idyllisch.


Man kann ganz entspannt und
ziemlich lange auf dem East Pier
bis zum Leuchtturm spazieren gehen. 


Oder man geht auf der anderen Seite am
Hafen entlang. Dort findet man unzählige
Fischläden mit angeschossenen kleinen
Restaurants. Ich glaube frischer als
dort bekommt man Fisch selten.


Das war mein kleiner Ausflug nach Howth.
Also solltet ihr mal in Dublin sein und noch
etwas Zeit haben, fahrt nach dorthin.
Man kann da wunderbar abschalten.

Ich wünsche euch ein schönes 
Wochenende. Erholt euch gut!


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


verlinkt bei

Montag, 16. Oktober 2017

Dublin # Das muss man gesehen haben

Als wir letztes Jahr eine Kreuzfahrt
rund um England und Irland gemacht
haben, war einer unserer Häfen

Dublin

Zurück auf dem Schiff, wusste ich
dass ich wiederkommen würde - in
diese wundervolle, einzigartige Stadt.


Dublin ist keine Stadt in die man 
sich direkt auf den ersten Blick verliebt.
Eher so eine Liebe auf den Zweiten...
Man wird da quasi hineingezogen :)
 Sie will entdeckt und erlebt werden. 

Hat einen ganz besonderen Spirit, 
was nicht zuletzt  an der warmherzigen, 
humorvollen, kontaktfreudigen und 
weltoffenen Art der Dubliner liegt.


Oft sieht man ganz moderne Gebäude aus
Glas und Stahl direkt neben einer Jahrhunderte
alten Kirche. Eine spannende Mischung.


Oder ein altes Gebäude spiegelt sich in den
Fenstern eines großen Bürogebäudes.


Ein guter Ausgangspunkt für einen
Spaziergang ist die Liffey, der Fluss der
durch Dublin fließt. Man kann auf einer Art
Stegpromenade an der Liffey entlangschlendern.


So kommt man zum Beispiel an
dieser Sehenswürdigkeit vorbei
- der Ha´penny Brigde -
einer Fußgängerbrücke aus dem Jahr
1816. Sie heißt so weil die Fußgänger
damals eine Gebühr zahlen mussten
wenn sie auf die andere Seite wollten.


Dieses Denkmal
- Irisch potato Famine -
 mit den abgemagerten
Menschen ist etwas weiter Richtung
Hafen zu besichtigen. Sie erinnert an
die große Hungersnot 1845-1852 bei
der 1.000.000 Menschen starben.

Die Ha´penny Brigde verbindet die
Stadt Teile Bachelor´s Walk und
Temple Bar, dem absoluten
Partyviertel von Dublin.


Mehr Party als dort geht wirklich kaum.
Pub reiht sich an Pub und überall dringt
Livemusik auf die Straße. Die Stimmung
ist unglaublich. In der Temple Bar direkt
waren wir nicht, das war uns zu
touristisch. Du kannst hier auch in
jedem anderen Pub Spaß haben .


Bleiben wir noch ganz kurz an der
Liffey. Und laufen direkt weiter
Richtung Hafen auf die
Samuel Beckett Brigde zu...


...einem weiteren Wahrzeichen von
Dublin. Die Brücke wurde 2009
eröffnet und erinnert an das
 Wahrzeichen der Iren, die Harfe.

Dublin kann man überhaupt sehr gut zu
Fuß erkunden. Aber immer schön
aufpassen, der Linksverkehr ist wirklich
nicht zu unterschätzen, auch und gerade 
als Fußgänger. Konzentration!


Dieser freundliche Hinweis an jeder 
Fußgängerampel hat mir wirklich fast 
das Leben gerettet. Es ist total verwirrend 
das alles irgendwie verkehrt herum läuft.

Ansonsten besteht der gesamte öffentliche
Nahverkehr quasi ausschließlich aus 
Bussen. Eine U-Bahn oder S-Bahn gibt
es nicht. Das hat den Vorteil das man 
nie lange auf einen Bus warten muss.
und schnell überall hin kommt.


Wir haben ein Ticket für 5 Tage direkt am 
Flughafen für günstige 30€ gekauft, wenn
ich bedenke wo ich damit überall war...
ein absolutes Schnäppchen.

Nächster Stopp: das mittelalterliche
Dublin mit den beiden  ältesten
Kirchen der Stadt und dem Schloss.


Die Christ Church Cathedral 
wurde bereits 1038 von den Wikingern
als hölzerne Kirche errichtet und ist seit
dem Mittelalter der Sitz der
Dubliner Erzbischöfe.


Die St.Patriks Church ist die
größte Kirche Irlands und der Haupt-
turm ist so hoch, das er nicht mal
mit auf´s Bild wollte ;)

Da man in beiden Kirchen
Eintritt zahlen musste und ich es
grundsätzlich ablehne dafür zu
zahlen um in ein Gotteshaus zu
kommen, war ich leider nicht drin.


Der imposante Turm des
Dublin Castle
aus dem Jahre 1226 ist bis heute
erhalten geblieben.

Von dort ist es nicht weit in den
St. Stephen´s Green,
einer grünen
Oase mitten in Dublin.


Dieser Park ist nicht nur besonders
schön angelegt, sondern auch sehr
geschichtsträchtig. Überall an den
Wegen findet man Tafeln die
von dieser Geschichte erzählen.


In diesem Park ist so ein Leben.
Mittags ist er voller Menschen,
die überall auf den Wiesen, Bänken
und Steinen sitzen. Studenten
und Angestellte der umliegenden
Firmen verbringen dort die
Mittagspause. Mütter mit spielenden
Kindern, Jogger und Rentner, die
ihren Hund spazieren führen.


Und ich immer mittendrin mit
dem Fotoapparat und meinem
Handy bewaffnet :)))

Direkt neben dem Park befindet sich
das wunderbare
georgianische Viertel
mit seinen typischen Häusern.


Besonders markant sind die
bunten Türen und die halbrunden
Fenster über ihnen.


 Wie ihr wisst kann ich mich an solchen
schönen Gebäuden nie sattsehen.


Bevor wir nun zum Ende unseres
Spaziergangs durch Dublin
kommen, möchte ich euch noch das
Irische Nationalmuseum
ans Herz legen. Der Eintritt ist frei
und die Geschichte Irlands
wirklich sehr interessant.


Ein wunderschönes Gebäude
in dem es Spaß macht zu verweilen.


Ich hoffe ihr habt durchgehalten
und konntet einen kleinen
Eindruck von Dublin gewinnen.

Alt und neu, Verkehrschaos
und grüne Oase. Ruhe am Fluß,
reges Treiben in den Pubs,
traditionell und modern.
Eine Stadt der Gegensätze.


Das Besondere an Dublin ist nicht 
das Detail, sondern viel mehr das 
Gesamtbild. Ich habe so viele Fotos
gemacht und doch habe ich das 
Gefühl das nicht eins die 
Schönheit dieser Stadt
wiedergeben kann.

Noch ein letzter Tipp zum Schluss,
wenn ihr mit einem Hop-on-hop-off
Bus fahrt - was ich sehr empfehlen
kann - nehmt unbedingt den Gelben!!!


Leider hatte ich meinen eigenen
Tipp vergessen und dieses Mal
den roten genommen. Ich war
enttäuscht. Der Gelbe ist am
günstigsten (15 €) , fährt den
größten Bogen und hat
wirklich die allerbesten
Hintergrundinformationen.

So, ihr Liebe ich hoffe es hat
euch gefallen und ihr habt Lust
auf diese tolle Stadt bekommen.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


PS Beim nächsten Mal will
ich euch noch von Howth
berichten, einem kleinen
Fischerdorf an der
irischischn Küste. Ich
würde mich freuen wenn
ihr wieder mit dabei seid!